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Bayerns Verkehrsminister Bernreiter: Kein Terminal für Region Rosenheim

„Rollende Landstraße“

Bayerns Verkehrsminister Bernreiter: Kein Terminal für Region Rosenheim

Im Landkreis Rosenheim wird es kein Terminal der „Rollenden Landstraße“ geben. In einem Brief an …
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Diesmal holen die Herren Gold

14 Medaillen für deutsche Eisstock-Schützen bei der Weltmeisterschaft in Südtirol

Freude über Gold: Die deutschen Herren Stefan Zellermayer, Stefan Thurner, Manuel Schmid, Matthias Peischer, Alexander Vöst (von links) und Bundestrainer Roland Fischl (liegend) posieren mit den Medaillen.
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Freude über Gold: Die deutschen Herren Stefan Zellermayer, Stefan Thurner, Manuel Schmid, Matthias Peischer, Alexander Vöst (von links) und Bundestrainer Roland Fischl (liegend) posieren mit den Medaillen.
  • VonAlbert Kamhuber
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Deutscher Medaillentausch bei der Eisstock Weltmeisterschaft in Klobenstein: Die Damen reisten als Titelverteidiger an, kamen aber nicht über Bronze hinaus. Die Herren, die 2020 noch Dritter waren, räumten die Goldmedaille ab.

Klobenstein – Bei der 14. Eisstock-Weltmeisterschaft in Klobenstein ist es in der Königsdisziplin, dem Mannschaftsspiel auf Winterbahnen, zum schwarzrotgoldenen Medaillentausch gekommen. Während sich die als Titelverteidiger angetretenen Damen diesmal mit Bronze anfreunden mussten, triumphierten die WM-Dritten Herren von Regen 2020, wie schon 2018 in Amstetten, als Weltmeister.

Die Damen des Deutschen Eisstock-Verband (DESV) gingen als Vorrundensieger ins Page-Play-off-Finale. Etwas überraschend rückte Österreich mit mageren 9:11 Punkten nur als Vorrundenvierter hinter Deutschland (16:4), Italien (15:5) und Slowenien (9:11) vor. Im ersten Qualifikationsspiel gegen Italien vergeigte das DESV-Quintett ihr erstes Spiel, schrieb nur eine Kehre (5:21) und musste nach 14:14 mit einer klaren 19:35-Niederlage ins Quali-Spiel zwei.

Titelverteidigung vorzeitig unmöglich

Hier kam es zum Duell mit Österreich. Da man das erste Spiel wiederum deutlich mit 6:18 abgeben musste, war der Weg zur Titelverteidigung mit gesamt 17:27 vorzeitig beendet. Franziska Lindner (TSV Peiting), Katharina Riepl (TSV Bogen), Rebecca Jüngel (RSV Büblingshausen), Ulrike Lachenmayer (TSV Peiting) und Verena Gotzler (EC Gerabach) blieb somit nur Bronze. Neuer, frenetisch gefeierter Weltmeister wurde Italien. Die Lokalmatadoren rangen Österreich mit 29:22 nieder.

Punktgleich erreichten die Herren-Moarschaften aus Österreich und Deutschland unter den insgesamt zehn angetretenen Nationen die Runde der besten vier. Obwohl die Truppe von Bundestrainer Roland Fischl (EC Blau-Weiß March) den ersten Umlauf des ersten Quali-Spiels mit 11:13 verlor, konnte man das Spiel mit insgesamt 32:16 Punkten noch drehen und erreichte ohne Umwege das Finale.

Deutschland gewinnt nervenaufreibendes Finale

Österreich zog mit einem 35:13-Sieg nach und somit kam es im letzten Wettbewerb der sechs Tage von Klobenstein zum Finale der Erzrivalen. Obwohl oder gerade weil einige der acht Endspiel-Protagonisten Nerven zeigten, wurde es richtig dramatisch. Nachdem Deutschland das erste Spiel mit 16:8 Punkten und 4:2 Kehren gewann war ein Grundstein gelegt. Doch dann wurde es nervenaufreibend. Österreich war nahe dran, dass Spiel noch umzubiegen. Deutschland hielt bravourös dagegen. Alexander Vöst (TSV Peiting), Manuel Schmid (FC Ottenzell), Matthias Peischer (FC Penzing), Stefan Thurner (TSV Hartpenning) und Stefan Zellermayer (TSV Hartpenning) verteidigten ihre drei Kehren hauchdünn mit 15:13 und sicherte sich mit 31:21 Punkten den Weltmeistertitel.

Wie schon die Woche zuvor bei den Welt- und Europameisterschaften der Jugend und Junioren war Deutschland auch bei den Welttitelkämpfen der Damen und Herren wieder die erfolgreichste Nation. Mit sieben Gold-, drei Silber- und vier Bronzemedaillen verwies man Österreich (3/7/2) und Italien (3/1/5) deutlich auf die Plätze.