13er-Ligen in der Oberliga geplant

Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) hat nach Ablauf der Bewerbungsfrist für die kommende Oberliga-Saison 2020/21 von 26 Vereinen die Zulassungsunterlagen erhalten.

In der Oberliga Süd haben sich neben den bisherigen Teams auch die Bayernligisten HC Landsberg Riverkings und die EHF Passau Black Hawks beworben. Das Ausscheiden des ERC Sonthofen stand aus wirtschaftlichen Gründen schon länger fest. „Es ist wirklich super, dass Landsberg und Passau in dieser nicht einfachen Zeit den Schritt wagen, das verdient höchsten Respekt. Wir freuen uns auf interessante Gegner. Speziell mit Landsberg verbinden uns ja in der Vereinshistorie einige besondere Erlebnisse“, sagt Marcus Thaller, Vorstand der Starbulls Rosenheim.

In der Oberliga Nord haben der EV Füchse Duisburg und der ESC Wohnbau Moskitos Essen auf eine Bewerbung verzichtet. Aus der Regionalliga West haben dagegen die EG Diez-Limburg, der Herforder EV und die Hammer Eisbären ihre Unterlagen eingereicht.

Mit dem Zulassungsverfahren zur neuen Oberliga-Saison ist auch die Absicht des DEB verbunden, die Ligenstruktur zu homogenisieren. Im Süden war zwischenzeitlich die Bayern liga mit 18 Teams bestückt, die Oberliga Süd allerdings lediglich mit elf Mannschaften (abzüglich Sonthofen). Der Wunsch ist daher, eine Sollstärke von 14 Teams in beiden Spielklassen zu erreichen. Für die nächste Spielzeit wird die Oberliga Süd allerdings mit einer Übergangsregelung arbeiten müssen. Aktuell würde der Spielbetrieb mit 13 Oberliga-Teams und 15 Bayernligisten starten.

Die Saison in der Oberliga Süd startet zunächst mit einer Einfachrunde, die anschließend für die Plätze eins bis zehn um eine Meisterrunde sowie für die Plätze elf bis 13 um eine Verzahnungsrunde mit der Bayernliga ergänzt wird. Der Spielmodus ist ebenfalls je eine Einfachrunde. Anschließend finden die jeweiligen Play-offs statt. Auch für die Oberliga Nord werden mögliche Verzahnungsmodelle zu den Regionalligen angestrebt und geprüft. Auch hier steht eine Übergangsspielzeit mit 13 Teams bevor. Alle Planungen erfolgen derzeit auf der Basis eines regulär terminierten Saisonstarts Ende September/Anfang Oktober. Gleichwohl werden auch mögliche Alternativszenarien entwickelt. Folgende Vereine haben für die kommende Saison gemeldet:

Oberliga Süd:ECDC Memmingen Indians, Deggendorfer SC, Starbulls Rosenheim, Eisbären Regensburg, EV Füssen, SC Riessersee, EC Peiting, EV Lindau Islanders, Selber Wölfe, Blue Devils Weiden, Höchstadter EC, HC Landsberg Riverkings, EHF Passau Black Hawks.

Oberliga Nord:Tilburg Trappers, Herner EV, Croco diles Hamburg, Hannover Indians, Icefighters Leipzig, Hannover Scorpions, Saale Bulls Halle, Rostock Piranhas, Black Dragons Erfurt, Krefelder EV 81, EG Diez-Limburg, Herforder EV, Hammer Eisbären. tn/re

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