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WM in Australien

Straßenrad-WM: Deutsche Stars fehlen - Pogacar dabei

Tadej Pogacar
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Startet bei der WM: Der Slowene Tadej Pogacar.

Maximilian Schachmann musste die Saison beenden, Lennard Kämna hat nach der Tour de France eine Rennpause eingelegt, und auch der deutsche Meister Nils Politt verzichtete auf die strapaziöse Reise nach Down Under.

Wollongong - Wenn am Sonntag die Straßenrad-Weltmeisterschaften im australischen Wollongong beginnen, sind die deutschen Aussichten auf Erfolge in den Eliterennen so gering wie lange nicht.

Weder im Einzelzeitfahren - über viele Jahre dank Tony Martin eine sichere Medaillenbank - noch im Straßenrennen dürfte das deutsche Team Chancen auf Edelmetall haben. Angeführt wird die Mannschaft von Road Captain Nikias Arndt, der zuletzt wegen eines positiven Corona-Tests bei der Vuelta aussteigen musste.

Schachmann geschwächt

Apropos Corona. Das Virus hat sich auch Schachmann in dieser Saison zweimal eingefangen. Langwierige Infekte und Stürze haben den Klassikerspezialisten 2022 weiter zugesetzt, jüngst beendete er wegen eines Erschöpfungssyndroms die Saison. Auch bei Kämna war nach den starken Auftritten beim Giro d'Italia und der Tour de France der Tank leer. Und Kletterspezialist Emanuel Buchmann, der ebenfalls krankheitsbedingt mehrmals zurückgeworfen wurde, war bei der Deutschland Tour chancenlos und fehlt ebenfalls in Australien.

Von den internationalen Stars haben dagegen einige Akteure noch große Ziele in Australien. Tadej Pogacar (Slowenien) zeigte sich nach seinem verpassten Tour-Sieg zuletzt wieder in starker Form. Der zweimalige Weltmeister Julian Alaphilippe (Frankreich) will trotz unglaublichen Sturzpechs in dieser Saison seinen Titel verteidigen. Die Belgier schicken ihre Stars Remco Evenepoel, der gerade die Vuelta gewann, und Wout van Aert ins Rennen.

Los geht es am Sonntag mit dem Einzelzeitfahren der Frauen. Auch da sind die deutschen Aussichten nach dem Karriereende von Lisa Brennauer äußerst gering. Dazu konzentriert sich Lisa Klein nach gesundheitlichen Problemen lieber auf die Bahnrad-WM im Oktober. dpa

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