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105. Italien-Rundfahrt

Kampf um Giro-Sieg bleibt spannend - Bouwman holt Tagessieg

Kampf um Rosa
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Richard Carapaz verteidigte sein Rosa Trikot, Jai Hindley (hinten) bleibt in Lauerstellung.

Der Kampf um den Gesamtsieg beim 105. Giro d'Italia der Radprofis bleibt auch an den beiden letzten Tagen spannend. Auf der 19. Etappe am Freitag verteidigte Richard Carapaz aus Ecuador sein Rosa Trikot und geht mit drei Sekunden Vorsprung auf den Australier Jai Hindley vom deutschen Bora-hansgrohe-Rennstall in die letzten beiden Renntage.

Santuario di Castelmonte - Den Tagessieg sicherte sich am Freitag der Niederländer Koen Bouwman vor dem Schweizer Mauro Schmid und Alessandro Tonelli aus Italien. Er setzte sich nach 178 Kilometern, rund 40 davon durch Slowenien, von Marano Lagunare zur 612 Meter hoch gelegenen Bergankunft nach Santuario di Castelmonte im Sprint einer fünfköpfigen Spitzengruppe durch. Bouwman hatte bereits die siebte Etappe in Potenza für sich entschieden.

Buchmann verliert Zeit, bleibt aber Siebter

Carapaz und Hindley erreichten rund vier Minuten später in der Verfolgergruppe das Tagesziel. Hindleys deutscher Teamkollege Emanuel Buchmann musste im anspruchsvollen Schlussanstieg abreißen lassen, verteidigte aber seinen siebten Gesamtrang und liegt nun 8:21 Minuten hinter Carapaz. Dritter bleibt vor dem Showdown am Wochenende der Spanier Mikel Landa mit 65 Sekunden Rückstand. „Die Jungs haben heute gut gearbeitet. Es wird nicht nicht einfach werden auf den letzten beiden Etappen“, sagte Hindley.

Holte sich seinen zweiten Tagessieg beim 105. Giro d'Italia: Koen Bouwman.

Auf der vorletzten Etappe am Samstag wird den Fahrern im Kampf um die vorderen Plätze in der Gesamtwertung noch einmal alles abverlangt. 4490 Höhenmeter stellen sich den Radprofis auf den 168 Kilometern von Belluno zur Bergankunft in Marmolada auf den 2057 Meter hohen Fedaia-Pass in den Weg. Zuvor geht es über den 1918 Meter hohen San-Pellegrino-Pass und das Pordoijoch (2239 Meter). Zu Ende geht die Italien-Rundfahrt 2022 am Sonntag mit einem 17,4 Kilometer langen Einzelzeitfahren in Verona. dpa

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