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Radsport

Förstemann vor Paralympics-Debüt: „Die Bahn wird brennen“

Förstemann und Kruse
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Robert Förstemann (r) und sein Partner Kai Kruse beim Training.

Der frühere Olympia-Dritte Robert Förstemann ist vor seinem Debüt als Guide bei den Paralympics positiv aufgeregt.

Tokio - „Endlich geht es los“, sagte der 35-Jährige: „Für mich persönlich ist es ein besonderes Highlight, nach zwei Olympischen Spielen jetzt bei den Paralympics dabei zu sein. Wenn wir fahren, wird die Bahn brennen - und es wird ein Kampf um die Medaillen, wie wir ihn noch nie gesehen haben!“

Förstemann wird gleich am ersten Wettkampftag am Mittwoch an der Seite des sehbehinderten Kai Kruse beim 4000-Meter-Zeitfahren auf der Bahn starten. Dabei gilt das Duo im Kampf um die Medaillen aus aussichtslos, am Samstag beim 1000-Meter-Zeitfahren sind die Ambitionen aber größer. „Prinzipiell fährt man immer zu einem Wettkampf, um zu gewinnen“, sagte der Thüringer, der 2008 in Peking bei Olympia dabei war und 2012 in London sogar Bronze im Teamsprint gewann: „Wir werden alles geben, um für uns eine persönliche Bestzeit zu fahren. Bei den Paralympics ist immer alles möglich. Fakt ist: Wir wollen eine Medaille holen.“ Seit 2019 arbeiten die beiden zusammen, bei der WM 2020 holten sie Bronze.

Für Kruse sind es die dritten Paralympics. 2012 startete er noch im Rudern und holte im Vierer mit Steuermann Silber. 2016 gewann der Rostocker im 1000-Meter-Zeitfahren Bronze, damals noch mit Stefan Nimke als Guide. Der war 2004 im Teamsprint Olympiasieger geworden. dpa

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