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Rad-Olympiasiegerin

Brennauer sieht Frauen-Tour-de-France als großen Schritt

Lisa Brennauer
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Freut sich über die Neuauflage der Tour de France der Frauen: Lisa Brennauer.

Radsport-Olympiasiegerin Lisa Brennauer sieht in der Neuauflage der Tour de France der Frauen eine Erhöhung des Stellenwerts des Frauenradsports.

Berlin - Die Tour sei „ein ganz großer Schritt nach vorn für unsere Sichtbarkeit. Auch um zeigen, wie spannend auch unsere Rennen sind. Da stehen wir den Männern in nichts nach“, sagte die 33-jährige Allgäuerin dem „Tagesspiegel“.

Erstmals seit 2009 wird im kommenden Jahr eine Frauen-Tour mit acht Etappen am Tag des Männer-Finals in Paris gestartet. Brennauer habe das Gefühl, „dass Frauenrennen, die an die der Männer angegliedert waren, in den vergangenen Jahren gut aufgenommen wurden und dass sich da insgesamt auch etwas tut.“

Die Radrennfahrerin, die mit dem Bahnvierer Olympisches Gold bei den Spielen in Tokio gewann, erhofft sich durch die stärkere Medienpräsenz der Frauen-Tour auch eine Angleichung der Preisgelder zwischen dem Frauen- und Männerradsport. Dort gebe es „noch sehr große Unterschiede und viel Nachholbedarf“, sagte Brennauer: „Da sollte sich einiges tun und ich hoffe auch, dass da die Entwicklung in der Zukunft weitergeht.“

Neben der Goldmedaille gewann die Kemptnerin mit dem Vierer sowie in der Einerverfolgung auch noch den EM- und WM-Titel. Auf der Straße wurde Brennauer Weltmeisterin mit der deutschen Mixed-Staffel. Somit sei 2021 schon das „perfekte Jahr“ für sie gewesen. „Ich denke nicht, dass das noch zu toppen ist“, sagte Brennauer, „klar, ich wäre nicht Sportlerin, wenn es nicht noch etwas zu verbessern geben würde.“ dpa

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