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OLYMPIA IN KÜRZE

Olympia in kürze Schnee wie Styropor, heftiger Wind

Schnee wie Styropor, heftiger Wind. Die deutschen Langläuferinnen sind beeindruckt von den olympischen Wettkampfanlagen.

Kurz vor ihrem ersten Start, dem Skiathlon über jeweils 7,5 Kilometer in den beiden Lauftechniken, wollten sie daher keine Prognosen für den Ausgang des Rennens wagen. In die erste olympische Entscheidung von Pyeongchang an diesem Samstag (8.15 Uhr/MEZ) geht der DSV mit den erfahrenen Läuferinnen Nicole Fessel und Steffi Böhler sowie den Olympia-Debütantinnen Victoria Carl und Katharina Hennig. „Ich habe festgestellt: Olympia bringt immer wieder andere Strecken. Es ist nicht schwerer als in Europa, aber eben doch anders. Der Schnee fühlt sich an wie Styropor. Und der Wind wird eine Herausforderung“, sagte Böhler. „Der Schnee ist sehr kalt und gefühlt überpräpariert“, sagte Hennig, während Carl deutlich machte, dass man vor allem technisch sauber laufen müsse. „Die Strecken sind sehr anspruchsvoll. Ausruhen ist schwierig“, sagte die Thüringerin.

Weitere Startplätze für Eisschnellläufer

Die deutschen Eisschnellläufer haben zwei weitere Startplätze für die Spiele in Pyeongchang erhalten. Wie auf der Teamleader-Sitzung vom Weltverband ISU bestätigt wurde, dürfen ein zweiter Sprinter über 500 Meter und eine dritte Starterin über 1500 Meter an den Start gehen.

Das Auffüllen der Startplätze hängt vor allem mit der Nichteinladung zahlreicher russischer Eisschnellläufer zusammen, die aber teilweise noch vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS ihr nachträgliches Startrecht erkämpfen wollen. Dazu zählen die Weltrekordler über 500 beziehungsweise 1500 Meter, Pawel Kulischnikow und Denis Juskow. Den zweiten Startplatz über 500 Meter an der Seite von Medaillenkandidat Nico Ihle aus Chemnitz dürfte Joel Dufter aus Inzell erhalten. Bei den 1500 Meter den Frauen ist laut Sportdirektor Robert Bartko noch keine Entscheidung gefallen.

Snowboarder White kündigt Großes an

Vier Jahre nach seinem vierten Platz in Sotschi kündigte Snowboard-Superstar Shaun White, 31, neuerliche Großtaten an. „Ich denke nicht, dass wir meinen besten Lauf schon gesehen haben“, tönte der Amerikaner vor seiner vierten Olympia-Teilnahme. Er selbst sieht sich gut gerüstet. Bei der Qualifikation im Januar erhielt der Halfpipe-Spezialist für seine Trickserie die maximale Punktzahl von 100 – eine Rarität. Die Enttäuschung von Sotschi wertet der Goldmedaillengewinner von 2006 und 2010 im Rückblick als Glücksfall. „Es war ein schöner Augenöffner für mich, wie das Leben wirklich ist“, sagte White. „Die Blase ist geplatzt, und was kommt als nächstes?“ Er entschied sich, noch einmal alles zu riskieren, um zurück an die Spitze zu gelangen und sein drittes Olympia-Gold zu holen. „Jetzt habe ich die Chance, mein Bestes zu geben und zu sehen, was dabei herauskommt“, sagte White.

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