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Adler in Dreieich gelandet

Bei Heimpremiere der U21 kommt Prominenz von Eintracht Frankfurt

Vom alten Sportpark Dreieich ist nur noch die Hülle übrig. Beinahe alle Bereiche hat Eintracht Frankfurt für die neue Heimspielstätte ihrer U21 bereits gebrandet.
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Vom alten Sportpark Dreieich ist nur noch die Hülle übrig. Beinahe alle Bereiche hat Eintracht Frankfurt für die neue Heimspielstätte ihrer U21 bereits gebrandet.
  • VonJohannes Götze
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Die U21 von Eintracht Frankfurt um Trainer Kristjan Glibo und Co-Trainer Alex Meier haben im Sportpark Dreieich eine erfolgreiche Hessenliga-Heimspielpremiere gefeiert – und durften sich über prominente Unterstützung erfreuen.

Eintracht Frankfurt spielt Hessenliga – und lockt die Zuschauer nach Dreieich: Sind manche U-Teams von Bundesligisten froh, wenn sich in der Regionalliga bei Heimspielen 200 Mann an den Platz verirren, kann sich die Eintracht sogar eine Liga darunter über eine sensationelle Resonanz erfreuen: Waren bei der 1:2-Auftaktniederlage in Alzenau schon 1500 Zuschauer dabei, kamen zum ersten Heimspiel fast 1400 Interessierte. Und unter ihnen war erneut jede Menge Prominenz: Eintracht-Cheftrainer Oliver Glasner hatte nach dem 4:0-Pokalerfolg am Vortag in Magdeburg gut lachen und jonglierte die Kaltgetränke für seine Begleiter genauso selbstsicher wie früher den Ball. Auch Sportvorstand Markus Krösche war da, genau wie Vorstand Philip Holzer.

Bei Heimpremiere der Eintracht U21 gibt sich Prominenz Klinke in die Hand

Und sie alle sahen eine bei tropischen Temperaturen äußerst stabile Leistung ihrer SGE: Gegner Viktoria Griesheim war nur in einer kurzen Phase nach der Pause wirklich mutig und hatte beispielsweise durch Pascal Benders Kopfball eine richtig gute Chance zum verdienten Ehrentreffer. Der fiel aber nicht – und so musste sich Viktoria Griesheim nach dem 2:1-Auftaktsieg gegen Walldorf eine heftige 0:5 (0:3)-Klatsche einstecken.

Dafür hatte Glibo aber auch am System gefeilt: Presste sein Team in Alzenau im 4-3-3 noch ganz früh, lockte die Eintracht den Gegner diesmal in einem 4-2-3-1 etwas mehr und spielte dann die technischen Fertigkeiten und die Schnelligkeit der Spitzen aus. Nicht gnadenlos, denn dann wäre das Spiel noch deutlicher ausgegangen. Insbesondere die Hereinnahme von Ignacio Ferri, schon in Alzenau Torschütze, machte sich bezahlt. Er traf einmal selbst und war an zwei weiteren Treffern beteiligt. In dieser Form ist die Glibo-Elf einer der Topfavoriten auf den Titel.

Verändert hat sich das Bild in Dreieich: Ein einziges rotes Dreieich-Logo war in weiter Ferne noch zu sehen, ansonsten dominieren die Farben schwarz und weiß. Die Eintracht hat das Stadion schick gemacht – und sich ein Stück weit der Hessenliga angepasst. Beispielsweise bei den Bierpreisen, die deutlich unter dem Waldstadion-Niveau liegen.

Die Statistik:

Eintracht Frankfurt U21: Ramaj; Alikhil, Otto, Wachs, Brauburger – Sejdovic, Loune – Bobson, Wenig, Cassaniti – Ferri.
Viktoria Griesheim: Derwein; Adusei, Bender, Walter, Böger – Starck, Volk – Saltzer, Oliveri, Aykir – Stumpf.
Schiedsrichter: Christian Ballweg (SKG Bickenbach).
Zuschauer: 1380.
Tore: 1:0 Marcel Wenig (7.), 2:0 Divaio Bobson (25.), 3:0 Ignacio Ferri (36..), 4:0 Marcel Wenig (69.), 5:0 Mehdi Loune (73.).

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