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Auf der Hausbahn in Inzell

Training dahoam: Eisschnellläufer Joel Dufter bereit sich aktuell in Inzell auf die Saison vor

Training auf der Hausbahn: Joel Dufter und Coach Jeremy Wotherspoon.
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Training auf der Hausbahn: Joel Dufter und Coach Jeremy Wotherspoon.
  • Siegi Huber
    VonSiegi Huber
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Mit dem norwegischen Team in der Heimat: Eisschnellläufer Joel Dufter bereitet sich auf seiner Hausbahn in der Inzeller Max-Aicher-Arena auf die Saison vor.

Inzell – Zusammen mit seinem neuen norwegischen Team trainiert Eisschnellläufer Joel Dufter aktuell auf seiner Hausbahn in der Inzeller Max-Aicher-Arena. Der 26-jährige Sprintspezialist hatte sich im Frühjahr der Trainingsgruppe des Kanadiers Jeremy Wotherspoon angeschlossen. Der ehemalige Weltrekordler über 500 Meter betreut das Sprintteam aus Norwegen. Dufter hatte die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft damals verlassen, weil der Vertrag seines Trainers Danny Leger nicht mehr verlängert wurde.

„Es geht sauber ans Eingemachte, ich bin seit Mitte Juli durchgehend auf dem Eis“, berichtet Dufter, für den die vielen Eiszeiten in der Vorbereitung eine neue Erfahrung sind. Neben Inzell standen zuletzt auch Trainingseinheiten in Hamar in Norwegen und Heerenveen in den Niederlanden auf dem Plan. „Das hat bisher alles sehr viel Spaß gemacht. Ich bin in der Gruppe sehr gut aufgenommen worden und komme da sehr gut zurecht“, sagt der Inzeller, der als Trainingspartner unter anderem den 500-Meter-Olympiasieger von 2018, Havard Lorentzen, an seiner Seite hat.

„Der Fokus liegt etwas anders als früher“

Neben dem Training auf dem Eis hat es zuletzt auch Grundlagentraining mit dem Rad und im Kraftraum gegeben. „Der Fokus liegt etwas anders als früher, alles ist auf den Sprint fixiert“, erklärt Dufter. Er beschreibt Wotherspoon als lässigen Trainer mit einer ganz anderen Mentalität als Vorgänger Leger. „Beim Danny habe ich immer gewusst, was die nächste Sache ist. Alles war lange vorher geplant. Beim Jeremy ist das etwas anders, er steuert das Training oft über das Gefühl und bringt trotzdem alles auf den Punkt. Beide sind auf ihre Art tolle Trainer.“

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Die 1000-Meter-Distanz soll auch weiter seine Paradestrecke bleiben, die 500 Meter will er allerdings nicht außer Acht lassen. „Ich glaube, dass ich etwas spritziger geworden bin. Erste Erkenntnisse werden die Testrennen bringen“, sagt Dufter. Eindeutiges Ziel in dieser Saison ist die Qualifikation für die Olympischen Spiele im Februar in Peking. Zunächst stehen aber die Deutschen Meisterschaften im Fokus, danach die ersten Weltcups, über die es sich für Olympia qualifizieren will.

Wohnsitz nach wie vor in Inzell

Geändert haben sich Dufters Lebensumstände. Er ist öfters auf Reisen, hat aber nach wie vor seinen Wohnsitz in Inzell. Dazu hat er eine Anstellung bei der Gemeinde im Verwaltungsbereich bekommen. Seine Tätigkeit kann er dabei auch unterwegs vom PC aus erledigen. Sein Training in Inzell wird von Michael Restner gesteuert, sollte Wotherspoon nicht vor Ort sein. Als Manager betreut ihn sein Vater Pino, der ihn auf der Suche nach Sponsoren unterstützt.

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