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Fc Bayern

Thomas Müller ärgert sich: „Lewandowski wird so schnell nicht in Vergessenheit geraten“

Thomas Müller und Robert Lewandowski bei der Meisterfeier 2022 auf dem Balkon des Münchner Rathauses
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Thomas Müller und Robert Lewandowski bei der Meisterfeier 2022
  • VonCarolin Metz
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Thomas Müller fiebert der Champions-League-Partie gegen den FC Barcelona entgegen – und möchte auf einen bestimmten Ex-Kollegen nicht mehr angesprochen werden.

München – Thomas Müller war am Wochenende sauer – und hielt damit auch nicht hinterm Berg: „Heute bin ich das erste Mal in dieser Spielzeit sauer. Und zwar auf uns selbst.“ Der FC Bayern hatte gegen den VfB Stuttgart das dritte Mal in Folge nur Unentschieden gespielt und die Führung noch in der Nachspielzeit vergeben. Die Bayern befinden sich in einer ungewohnten Situation: Auf dem dritten Tabellenplatz und unter Druck. Und der wird durch das heute anstehenden Champions-League-Match gegen den FC Barcelona nicht geringer.

Thomas Müller findet die Diskussionen um Lewandowski „anstrengend“

Ein Name verfolgt den Rekordmeister momentan wie ein böser Geist: Lewandowski. Man merkt den Münchnern an, dass sie es langsam nicht mehr hören können. Sobald es nicht mehr ganz so rund läuft, werden sie immer und immer wieder auf den Ex-Stürmer angesprochen. Thomas Müller macht deutlich: „Es wird noch länger dauern, bis dieser überragende Torjäger hier Vergangenheit ist. Es ist für uns anstrengend, Woche für Woche diese Diskussionen zu führen.“

Trotz aller Diskussionen freut sich Thomas Müller aber auf das bevorstehende Duell mit Lewandowski. Am Montag sprach er von einem „Extra-Reiz und einer besonderen Situation“. Immerhin bildete er bis vor kurzem ein kongeniales Duo mit dem Stürmer. Sadio Mané habe schon „scherzhaft gesagt, ich soll nicht aus Versehen mal den Ball zu Lewy spielen“. Auch an die Fans appellierter er, Lewandowski freundlich in der Allianz Arena zu empfangen.

Müller hofft auf ein offenes Spiel gegen FC Barcelona

Positiv sieht Müller, dass gegen den FC Barcelona wieder ein offeneres Spiel möglich sei. In den letzten drei Matches habe der FC Bayern gegen Mannschaften gespielt, die „stark hinten drin verteidigt haben“. Ein weiterer Vorteil: Die Spieler aus dem Bayern Kader kennen die gefährlichste Waffe des FC Barcelona in- und auswendig. Daher hat Müller auch schon eine Vorstellung davon, wie man den ehemaligen Kollegen in Schach halten kann: „Wir dürfen Lewy nicht ins Spiel bringen. Er ist gefährlich, wenn er in und um den Strafraum den Ball bekommt, das müssen wir verhindern.“

Thomas Müller machte auch deutlich, dass das Verständnis zwischen Lewandowski und ihm sich erst über die Zeit entwickelt hat und sie nicht von Anfang an so gut aufeinander abgestimmt gespielt hätten. Jetzt gäbe es eine neue Situation: „Wir haben nicht den einen klaren Mittelstürmer. Wir sind vorne meist vier Offensive, die theoretisch alle auf all diesen Positionen spielen können.“ Müller sieht darin auch einen Vorteil, immerhin könne damit auch der Gegner nicht klar identifizieren, wer der Zielspieler sei.

Dienstag geht es für die angeschlagenen Bayern also vor allem darum, den Torgiganten Lewandowski zu stoppen und neues Selbstvertrauen zu entwickeln. Müller betonte die Bedeutung des Matches für den Ausgang in der Gruppe C. Das wäre nach dem 2:0 bei Inter „ein Statement und ein Riesenschritt. Wir werden an die Grenzen gehen.“ (cm)

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