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Als Weltcup-Führender nach Peking

Snowboarder Stefan Baumeister: „Der Riesenslalom macht mir richtig Spaß zurzeit“

Stefan Baumeister hat bereits Olympia-Erfahrung vorzuweisen.
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Stefan Baumeister hat bereits Olympia-Erfahrung vorzuweisen.
  • VonLeon Simeth
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Snowboarder Stefan Baumeister hat bereits zwei Parallel-Riesenslaloms in der laufenden Weltcup-Saison gewonnen. Deshalb kann der Sportler vom SC Aising-Pang auch mit einer breiten Brust bei den Olympischen Spielen in Peking antreten. Allerdings sieht er eine starke Konkurrenz im Kampf um die Medaillen.

Feldkirchen-Westerham – Nach einer starken Saison ist der Snowboarder Stefan Baumeister Disziplinführender in der olympischen Disziplin Parallel-Riesenslalom. Der 28-jährige Feldkirchner, der für den SC Aising-Pang startet, ist momentan kaum zu schlagen und will das auch in Peking unter Beweis stellen. Warum es nach einer eher mäßigen letzten Saison auf einmal so gut läuft, was seine Ziele bei den Spielen sind und warum er sich aktuell im Riesenslalom so wohl fühlt, erklärt Stefan Baumeister im Interview.

„Ich hoffe, ich kann dieses Gefühl mitnehmen“

Herr Baumeister, Sie sagten einmal „es gibt kein Geheimnis, um schnell zu sein“. Sie haben in der laufenden Saison zwei Rennen gewonnen und sind Disziplin-Führender im Riesenslalom. Scheinbar haben Sie den Code entschlüsselt.

Stefan Baumeister:Ja, irgendwie schon. Es ist einfach so, dass mir meine ganze Ausrüstung gerade richtig liegt und der Riesenslalom macht mir richtig Spaß zurzeit. Ich hoffe, ich kann dieses Gefühl mitnehmen.

Aus der Lieblingsdisziplin Parallel-Slalom ist also Riesenslalom geworden?

Baumeister:Ja, im Slalom ist’s grad nicht so besonders, dafür aber im Riesenslalom. Aber man muss auch sagen, dass wir im Herbst extrem viel für Riesenslalom trainiert und was die Ausrüstung angeht ausprobiert haben.

Die Kleinigkeiten zum Positiven verändert

Was ist diese Saison anders?

Baumeister:Das sind eigentlich nur so Kleinigkeiten am Schuh und am Snowboard und das macht dann viel aus. Das sind pro Fahrt drei oder vier Zehntelsekunden, und das ist dann am Schluss entscheidend, ob man aufs Podium fährt oder irgendwo im Mittelfeld abschließt.

Sie fahren mit breiter Brust nach Peking. Ist auch Druck mit dabei?

Baumeister:Ja, ich habe schon ein wenig Druck, den ich mir auch selber mache. Aber es gibt vier oder fünf Fahrer, die ungefähr gleich schnell sind wie ich und dann gibt es noch zehn, die auch aufs Podium fahren können, Ich muss das einfach wie jedes andere Rennen sehen und dann schauen wir, was rauskommt.Interview: Leon Simeth

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