Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Unterwössener hat halbe Quali-Norm bereits erreicht

Skicrosser Tim Hronek will zu Olympia: Bei Test in China „komplett isoliert“

Schuften für den großen Traum: Tim Hronek hat in der Kraftkammer geschwitzt und sechs Kilogramm an Muskelmasse zugelegt.
+
Schuften für den großen Traum: Tim Hronek hat in der Kraftkammer geschwitzt und sechs Kilogramm an Muskelmasse zugelegt.
  • Siegi Huber
    VonSiegi Huber
    schließen

Einen ersten Schritt in Richtung Olympia hat Tim Hronek bereits gemacht: Zum Weltcup-Auftakt kam der Skicrosser aus dem Achental auf den elften Rang und hat damit bereits die halbe Quali-Norm erreicht. Der 26-Jährige ist diesmal verletzungsfrei durch die Vorbereitung gekommen.

Unterwössen – Die Saisonvorbereitung hat er diesmal ohne Verletzungen überstanden, das war bei Skicrosser Tim Hronek vom SV Unterwössen nicht immer so. „Ich hatte in den vergangenen Jahren immer wieder Verletzungen, sogar Knochenbrüche waren dabei“, erzählt der 26-Jährige. In dieser Saison hat Hronek die Olympischen Spiele 2022 in Peking fest im Visier.

Elfter Rang zum Weltcup-Auftakt

Einen ersten Geschmack was ihn dort erwartet, hat er Ende November bereits erfahren. Auf der Strecke in „Secret Garden“ kam er auf den elften Platz und hat damit die Hälfte der Kriterien für die Olympia-Qualifikation erfüllt. „Die Strecke dort ist sehr fair und relativ unspektakulär. Sie ist ziemlich breit und unten geht es flach zum Ziel“, beschreibt er die Olympia-Piste. Das war bei Olympischen Spielen 2018 in Südkorea noch ganz anders. Die schwere Strecke dort wurde vielen Sportlern zum Verhängnis.

Ausruhen ist nicht: Tim Hronek will sich für die Olympischen Spiele qualifizieren.

In der Kraftkammer Gewicht zugelegt

Hronek geht motiviert in den Olympia-Winter. Das Niveau im deutschen Team ist bei den Männern ziemlich hoch, ein Ticket für Peking zu lösen ist alles andere als leicht. Deswegen hat er im Sommer damit begonnen, Gewicht zuzulegen. „Ich habe sechs Kilo zugenommen und stehe jetzt bei 88 Kilo“, erklärt er. „Der Gewichtszuwachs ist wichtig, denn die Masse schiebt einen an. Das macht sich besonders in den Gleitstücken positiv bemerkbar.“

Elf Rennen stehen für Tim Hronek bevor, dann geht es für ihn hoffentlich nach Peking. Der Weg dorthin führt über Rennen in Frankreich, der Schweiz, Italien, Kanada und Schweden. „Ich will bei jedem Wettkampf die Top-16 erreichen“, gibt er als Ziel an.

Bei der Premiere in China „komplett isoliert“

Dass Hronek bereits auf der Olympia-Strecke fahren konnte, sieht er als Vorteil an. Die Reise ins Reich der Mitte bezeichnet er als eine „krasse Erfahrung. Wir waren komplett isoliert und vor Ort in einer Blase. Wir haben nur den Flughafen, das Hotel und die Skipiste gesehen. Wegen Corona sind sie dort sehr vorsichtig“, schildert er die Lage im Olympia-Ort. Die allgemeine Situation in China sieht er wie viele andere Sportler durchaus kritisch. „Das alles dort ist ja nicht neu, die Probleme sind seit Jahren bekannt. Als Sportler gilt für mich, im Wettbewerb das Beste herauszuholen“, beschreibt er seine Gefühle.

Neben Olympia freut er sich darauf, zusammen mit den deutschen Sportlern in den nächsten Wochen Spaß zu haben. „Wichtig ist aber vor allem, weiter verletzungsfrei zu bleiben um mir meinen Traum von Olympia zu erfüllen“, meint er abschließend.shu

Mehr zum Thema

Kommentare