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Neuer Stürmer gesucht

Matthäus sieht Mané nicht als Lewandowski-Nachfolger – und macht anderen Vorschlag

  • Christoph Klaucke
    VonChristoph Klaucke
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Der FC Bayern sucht einen Lewandowski-Nachfolger. Lothar Matthäus sieht in Sadio Mané nicht den geeigneten Ersatz und macht einen anderen Vorschlag.

München – Robert Lewandowski hat endgültig mit dem FC Bayern gebrochen und will den Verein noch in diesem Sommer verlassen. Der Pole sieht keine Zukunft mehr in München. „Meine Geschichte beim FC Bayern ist vorbei. Eine weitere gute Zusammenarbeit kann ich mir nicht vorstellen“, sagte Lewandowski am Montag bei einer Pressekonferenz der polnischen Nationalmannschaft.

Der FC Bayern München lehnt einen Wechsel seiner Tormaschine bislang rigoros ab. „Bayern kann mich nicht Gewalt aufhalten“, so Lewandowski klipp und klar: „Ich kann mir nicht vorstellen, die Zusammenarbeit mit den Bayern nach den Vorfällen in den letzten Monaten fortzusetzen.“ Die FCB-Bosse müssen wohl über kurz oder lang einen Nachfolger für Lewandowski finden, dessen Vertrag noch bis 2023 läuft.

Sadio Mané
Geboren: 10. April 1992 (Alter: 30 Jahre), Banbali, Senegal
Linksaußen, Mittelstürmer, Rechtsaußen, Hängende Spitze
Marktwert: 80 Millionen Euro
Vertrag beim FC Liverpool bis: 30. Juni 2023

FC Bayern: Lothar Matthäus sieht Mané nicht als Lewandowski-Nachfolger

Eine heiße Spur führt zu Sadio Mané. Lothar Matthäus sieht in dem Senegalesen jedoch keinen geeigneten Lewandowski-Nachfolger. „Aber ist Mané der Ersatz für Robert Lewandowski? Ich glaube nicht. Abgesehen davon, dass es für den Polen keinen Ersatz auf der Welt gibt, sehe ich Mané nicht als Mittelstürmer, sondern auf dem Flügel“, schreibt der Ex-Bayern-Kapitän in seiner Sky-Kolumne.

Der 30-jährige Liverpool-Star wäre jedoch „ein absoluter Super-Transfer“ und „für die ganze Bundesliga eine wunderbare Attraktion“. Trotzdem glaubt Matthäus an einen Mané-Transfer anstelle von Lewandowski. „Ich habe das Gefühl, dass es hier nur noch darum geht, so viel Ablöse vom FC Barcelona zu bekommen, wie man dann eins-zu-eins in Mane reinvestieren kann“, meint der 61-Jährige.

Sky-Experte Lothar Matthäus sieht in Sadio Mané keinen Lewandowski-Nachfolger beim FC Bayern und macht einen anderen Vorschlag.

FC Bayern: Matthäus bringt Kalajdzic als Lewandowski-Nachfolger ins Spiel

Barcelona hat dem FC Bayern offenbar ein erstes Angebot für Lewandowski über 32 Millionen Euro vorgelegt, Mané soll dem Vernehmen nach in eine ähnliche Preiskategorie fallen und rund 40 Millionen Euro kosten. Dennoch bräuchte der deutsche Rekordmeister bei einem Wechsel Lewandowskis dann noch einen zentralen Stürmer, meinte Matthäus. Er machte auch einen Vorschlag.

Alle Bundesliga-Torschützenkönige seit 2010

2010: Edin Džeko - 22 Tore für den VfL Wolfsburg. Der Bosnier dürfte einer der unterschätztesten Stürmer seiner Zeit sein. 2018 wurde er zum ersten Spieler, der in drei der europäischen Top-5-Ligen über 50 Treffer erzielte! Mit dem VfL Wolfsburg wurde er 2009 Deutscher Meister.
2011: Mario Gómez - 28 Tore für den FC Bayern. Der gebürtige Schwabe begann seine Profikarriere 2004 beim VfB Stuttgart und beendete sie sage und schreibe 16 Jahre später ebenfalls beim VfB. Der 78-malige Nationalspieler spielte zwischenzeitlich nicht nur beim FC Bayern, mit dem er unter anderem Champions-League-Sieger wurde und die Torjägerkanone gewann, sondern unter anderem auch beim AC Florenz.
2012: Klaas-Jan Huntelaar - 29 Tore für den FC Schalke 04. Huntelaar war seinerzeit ein gefürchteter Strafraumstürmer. Der „Hunter“ erreichte 2010 mit der niederländischen Nationalmannschaft das WM-Finale. Im März 2022 begann Huntelaar, zehn Monate nach seinem Rücktritt aus dem Profifußball, im Management von Ajax Amsterdam zu arbeiten.
2013: Stefan Kießling - 25 Tore für Bayer 04 Leverkusen. Auch Stefan Kießling ist nach wie vor bei seinem Ex-Verein tätig, er arbeitet in der Verwaltung von Bayer 04 Leverkusen. Kießling spielte von 2006 bis 2018 für die Werks-Elf, mit der deutschen Nationalmannschaft wurde er Dritter bei der Weltmeisterschaft 2010. Trotz Forderungen von vielen Seiten, spielte Kießling in der Nationalmannschaft nie eine große Rolle, absolvierte lediglich sechs A-Länderspiele.
Alle Bundesliga-Torschützenkönige seit 2010

Dies „könnte Sasa Kalajdzic vom VfB Stuttgart sein. Der macht wahrscheinlich keine 40 Tore, aber mit Sicherheit 25“. Der Österreicher erklärte jüngst, das nichts ausgeschlossen sei und er für alles offen ist. Bei einer Verpflichtung Manés hätten die Bayern jedoch auch ein Überangebot an Flügelspielern. Mit Serge Gnabry, Leroy Sané und Kingsley Coman wären zu viele offensive Außenstürmer im Team. „Bei Serge Gnabry riecht es zumindest einigermaßen nach Abschied“, mutmaßte Matthäus. Gnabry zögert mit einer Vertragsverlängerung beim FC Bayern. (ck)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON

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