Halil Altintop nach Frankfurt - Aus für Preuß

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Halil Altintop in neuer Dienstkleidung am neuen Arbeitsplatz

Frankfurt/Main - Nach monatelanger Suche hat Eintracht Frankfurts Trainer Michael Skibbe mit dem Schalker Halil Altintop endlich seinen Wunschstürmer bekommen.

Während Altintop am Donnerstag vorgestellt wurde und danach erstmals mit seinen neuen Teamkollegen trainierte, verkündete Christoph Preuß nach einer weiteren schweren Knieverletzung das Ende seiner Karriere. “Ich habe alles versucht, um meinen Traum vom Profi-Fußballer zu verlängern. Eine weitere Operation macht aber keinen Sinn mehr“, sagte der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler.

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“Das tut mir für Christoph unendlich leid. Wir verlieren mit ihm eine absolute Integrationsfigur“, sagte Frankfurts Trainer Michael Skibbe. “So schön es ist, dass es mit der Verpflichtung von Halil geklappt hat, so bitter ist es, dass wir Christoph verlieren“, meinte der Eintracht-Coach.

Mit dem Transfer von Altintop, der seinen Vertrag beim FC Schalke 04 am Mittwoch aufgelöst hatte und bei den Hessen vorerst einen Kontrakt bis zum Saisonende erhält, ging bei der Eintracht eine langwierige Stürmersuche doch noch erfolgreich zu Ende. “Ich denke, Halil ist genau der Spieler, der uns mit seiner Erfahrung und seiner Leistungsfähigkeit weiterhilft“, sagte Skibbe. “Ich hoffe, er findet sich hier schnell zurecht und bleibt uns auch über die Saison hinaus erhalten.“

Altintop, der zuletzt in den Planungen von Schalkes Trainer und Manager Felix Magath keine Rolle mehr gespielt hatte, freut sich auf die neue Herausforderung am Main. “Ich kann kaum erwarten, dass es los geht“, sagte der 27-Jährige, der in dieser Saison nur sechs Spiele für die “Königsblauen“ bestritt und dabei keinen Treffer erzielte. Vor allem Skibbe überzeugte den gebürtigen Gelsenkirchener von einem Wechsel nach Frankfurt. “Ich hatte nur ein kurzes Telefongespräch mit dem Trainer, danach war klar, dass ich zur Eintracht will“, sagte Altintop, der seine beste Zeit 2005/2006 beim 1. FC Kaiserslautern hatte, für den er in der Saison 20 Tore schoss.

Ob der türkische Nationalspieler bereits am Samstag gegen den 1. FC Köln zur Startformation gehören wird, ließ Skibbe offen. Der Coach hatte während der Saison immer wieder vehement einen neuen Angreifer gefordert. Schließlich fallen bei der Eintracht mit Ioannis Amanatidis und Martin Fenin zwei Offensivkräfte aus.

Mir Preuß wird der neue Hoffnungsträger bei der Eintracht nicht mehr zusammenspielen. Beim Mittelfeldspieler, der sich erst gegen Ende des vergangenen Jahres nach zwei schweren Knieoperationen ins Team zurückgekämpft hatte, wurden am Mittwoch ein Meniskuseinriss und eine Entzündung im gefährdeten rechten Knie festgestellt, die eine Fortsetzung der Karriere unmöglich machen. Preuß bestritt insgesamt 131 Bundesligaspiele für Bayer Leverkusen, den VfL Bochum und Eintracht Frankfurt, in denen er acht Treffer erzielte.

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