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Enttäuschendes Aus in der Vorrunde

Stefan Kuntz deutet DFB-Abschied nach Olympia-Aus an - „Körper gibt Signale“

Stefan Kuntz lehnt an der Absprerrung im Stadion
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U21-Nationaltrainer und Coach des Olympia-Teams: Stefan Kuntz deutet seinen Abschied an
  • Florian Schimak
    VonFlorian Schimak
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Das frühe Olympia-Aus könnte das Ende von Stefan Kuntz als DFB-Coach gewesen sein. In einem Interview deutet er seinen Abschied an.

München/Tokio - Das olympische Turnier stand für die DFB-Stars von Anfang an unter keinem guten Stern. Bereits im Vorfeld zu Olympia 2021* hatte Trainer Stefan Kuntz* Probleme, einen schlagkräftigen Kader zusammen zustellen. 100 Spieler hatte der U21-Coach eigentlich auf seiner Olympia-Liste, am Ende sagten 18 Stars zu - drei davon waren Keeper.

Insofern war es nicht wirklich überraschend, dass die DFB-Auswahl* in der Vorrunde scheiterte. Bereits beim Auftaktspiel gegen Brasilien (2:4) war zu sehen, dass das Team zwar Moral hatte, aber die kurze Vorbereitungszeit keine Wunderdinge erwarten ließ.

Olympia: Stefan Kuntz deutet Abschied als DFB-Coach an - „Körper gibt Signale“

Nun denkt Kuntz nach dem frühen Olympia-Aus offenbar ernsthaft über einen Abschied nach. „Mein Körper gibt deutliche Signale, dass er an der Grenze ist. Ich fahre jetzt vielleicht mal zwei Wochen weg, schalte das Handy aus. Dann mache ich mir über meine Zukunft Gedanken“, sagte der Europameister von 1996 vor dem Rückflug nach Deutschland der Bild.

Kuntz hatte im Juni mit der U21 zum zweiten Mal nach 2017 den EM-Titel geholt, im Anschluss musste er eine nahezu komplett neue Mannschaft für Olympia zusammenstellen. Am 3. September beginnt, wiederum mit einem neuen Team, der lange Weg zur EM 2023 und damit auch Olympia 2024.

Video: Vorrunden-Aus statt Medaille - Fußballer enttäuschen in Tokio

Sein Olympia-Team würde einen Abschied bedauern. „Wenn es das letzte Spiel gewesen ist, dann wäre das natürlich traurig. Der Trainer ist ein super Mensch, hat uns zu einer Einheit geformt. Bitter, wenn wir ihn jetzt so verabschiedet hätten“, sagte Abwehrspieler Jordan Torunarigha der Bild.

Bereits kurz nach dem Aus durch das 1:1 gegen die Elfenbeinküste hatte Kuntz ausweichend auf die Frage nach seiner Zukunft reagiert. „Wenn ich sofort nach dem Spiel etwas über meine Zukunft sagen könnte, wäre ich nicht voll bei dem Spiel gewesen. Da mache ich mir in Ruhe Gedanken, wenn ich etwas ausgeruhter bin“, sagt der 58-Jährige.

Sein Vertrag beim DFB läuft noch bis 2023. Zuletzt hatten russische Medien berichtet, Kuntz sei einer der Kandidaten für den Job des russischen Nationaltrainers. (smk/sid) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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