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Tennisprofi fiel zuletzt negativ auf

Mutmaßlicher Angriff auf Ex-Freundin: Wimbledon-Viertelfinalist Kyrgios muss vor Gericht erscheinen

  • Antonio José Riether
    VonAntonio José Riether
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Tennisprofi Nick Kyrgios ist bekanntermaßen kein Kind von Traurigkeit. Nun muss sich der Australier aufgrund einer mutmaßlichen Handgreiflichkeit gegen seine Ex-Freundin vor Gericht verantworten.

London - Am Samstag sorgte Nick Kyrgios im Drittrunden-Match von Wimbledon für Schlagzeilen, jedoch nicht aufgrund seines Siegs in 3:1 Sätzen gegen Stefanos Tsitsipas. Der Australier fiel erneut durch sein mittlerweile typisches derbes Verhalten gegenüber Gegner und Schiedsrichter auf. Doch auch neben dem Court sorgt der 27-Jährige für Aufregung, so muss er sich nächsten Monat vor Gericht verantworten. Der Vorwurf ist ernst, Kyrgios soll seine Ex-Freundin im vergangenen Jahr körperlich attackiert haben.

Nick Kyrgios
Geburtstag: 27. April 1995 in Canberra
Höchste Platzierung: 13
Preisgeld: 9.889.388 US-Dollar
Grand-Slam-Titel: 1 (Doppel bei den Australian Open 2022)

Nick Kyrgios führt die Strafen-Liste in Wimbledon an - Skandalauftritt bei Duell gegen Tsitsipas

Tennisfans kennen Kyrgios als emotionalen Spieler, der gerne austeilt. Sucht man etwa bei YouTube nach Ausrastern des Weltranglisten-Vierzigsten, so findet man zahlreiche Ausschnitte von unterschiedlichen Matches. Auch beim Duell gegen den Griechen Tsitsipas bot Kyrgios seine Show, als er sich etwa mit dem Unparteiischen Damien Dumusois anlegte und diesen fragte: „Bist du dumm?“. Außerdem bezeichnete er ihn als eine „Schande“ und beleidigte ihn mit mehreren Schimpfwörtern.

Aufgrund seines Benehmens wurde er bereits zu Geldbußen in Höhe von 14.000 US-Dollar verdonnert und ist damit der bislang am höchsten bestrafte Spieler dieses Turniers. Diese Strafen wären jedoch nicht vergleichbar mit dem, was Kyrgios nun blühen könnte. Der Viertelfinalist muss in seiner australischen Heimat vor Gericht erscheinen.

Nick Kyrgios: Klage gegen Tennisprofi wegen mutmaßlichem Angriff auf Ex-Freundin

Wie die Zeitung Canberra Times berichtet, geht es bei der Verhandlung um den Vorwurf eines tätlichen Angriffs auf seine Ex-Freundin Chiara Passari. Dieser soll im Dezember 2021 stattgefunden haben, Kyrgios soll seine damalige Partnerin demnach gepackt haben, weitere Details sind allerdings nicht bekannt. Wie der Terminliste des Amtsgerichts der australischen Hauptstadt zu entnehmen ist, ist der Gerichtstermin für den 2. August angesetzt.

Kyrgios‘ Anwalt Jason Moffett, der den Tennisprofi laut der Zeitung vor Gericht vertritt, sagte gegenüber dem Blatt: „Die Art der Vorwürfe ist ernst, und Herr Kyrgios nimmt die Anschuldigung sehr ernst.“ Auch Moffet bestätigte, dass es sich um einen Vorfall „im Zusammenhang mit einer häuslichen Beziehung“, handle.

Die Beziehung zwischen Kyrgios und Passari war auch abgesehen von der mutmaßlichen Handgreiflichkeit alles andere als perfekt. So veröffentlichte sie im Dezember vergangenen Jahres angebliche Chat-Verläufe mit Kyrgios, wobei sie ihm einen Seitensprung des vorwarf. Zudem soll er sie einmal nachts in New York gelassen haben, nachdem er ihr Handy oder Brieftasche abgenommen hatte. (ajr)

Rubriklistenbild: © James Veysey/imago-images

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