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Trainer Terzic plant nicht mit ihm

BVB baut um: Modeste ist da – ein Abwehr-Star steht dagegen vor Blitz-Transfer zu Inter Mailand

  • Florian Schimak
    VonFlorian Schimak
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Bei Borussia Dortmund könnte noch einmal Bewegung in den Kader kommen. Manuel Akanji steht vor dem Abschied - den Innenverteidiger zieht‘s offenbar zu Inter Mailand.

München – Bei Borussia Dortmund finden so kurz nach Saisonbeginn weitere Umbauarbeiten im Kader statt. Während die Verpflichtung von Stürmer Anthony Modeste der Krebserkrankung von Top-Neuzugang Sébastien Haller geschuldet ist, könnte ein anderer Transfer noch etwas Geld in die BVB-Kassen spülen.

Am Montagabend machten die Schwarz-Gelben den Modeste-Deal perfekt. Der 34-Jährige kommt vom 1. FC Köln und erhält in Dortmund eine Einjahresvertrag. „Vor dem Hintergrund der Erkrankung von Sébastien Haller sind wir froh, dass wir unserem Kader mit Anthony Modeste für die laufende Saison kurzfristig einen solchen Stürmer hinzufügen konnten“, wird Sebastian Kehl in der offiziellen Mitteilung des Vereins zitiert.

Blitz-Transfer? BVB-Abwehr-Star vor Wechsel zu Inter Mailand

Während der Franzose als Haller-Ersatz kurzfristig für den Angriff verpflichtet wurde, könnte ein Abwehr-Star den Signal-Iduna-Park noch verlassen. Die Rede ist von Manuel Akanji. Der Schweizer war in den vergangenen Jahren eigentlich im Abwehrzentrum gesetzt, spielt aber seit diesem Sommer keine Rolle mehr beim BVB.

Manuel Akanji (r.) könnte vom BVB zu Inter Mailand wechseln.

Der Grund? Akanji möchte seinen 2023 auslaufenden Vertrag nicht verlängern, der BVB ihn aber kommenden Sommer nivht ablösefrei ziehen lassen – daher wurde dem Schweizer in diesem Sommer nahegelegt, sich einen neuen Verein zu suchen. Dies klappte bislang eher mittelprächtig, doch nun kommt offenbar neue Bewegung in die Personalie.

Wie die Gazzetta Dello Sport berichtet, ist nämlich Inter Mailand scharf auf den 27-Jährigen. Allerdings nur, wenn die Nerazzurri gleichzeitig Milan Skriniar abgeben. Am Slowaken soll PSG interessiert sein, weshalb Inter Akanji als dessen Nachfolger ins Auge gefasst hat.

Die heißesten Transfergerüchte des Sommers: Lewandowski, Mané, Pogba, 18-jähriger Italiener und einige mehr

Der FC Liverpool verliert wohl seinen Flügelflitzer. Sadio Mané ist seit Wochen beim FC Bayern im Gespräch. Nachdem die Reds mit Darwin Núñez von Benfica Lissabon bereits einen Ersatz in der Hand haben, bahnt sich ein Wechsel an die Säbener Straße immer mehr an. Den kolportierten Markwert von 80 Millionen Euro müssen die Münchner dabei aber nicht berappen. 35 Millionen Euro sind für den Senegalesen im Gespräch.
Frenkie de Jong zählt zweifelsfrei zu den besten Mittelfeldspielern der Welt. Nach der schwachen Saison des FC Barcelona (Europa-League-Aus gegen Eintracht Frankfurt, Platz zwei in der Liga mit 13 Punkten Rückstand auf Real Madrid) wird ein Abgang des Niederländers diskutiert. Manchester United bemüht sich angeblich um de Jong, dessen Marktwert auf 60 Millionen Euro taxiert wird. Barca soll wohl über 100 Millionen Euro Ablöse für den Mittelfeldstrategen fordern.
Paul Pogba wird Manchester United im Sommer ablösefrei verlassen. Eine Rückkehr zu seinem Ex-Verein Juventus Turin ist im Gespräch. Der italienische Serienmeister wartet seit 2020 auf einen Scudetto und könnte im Mittelfeld Verstärkung gebrauchen. Der Marktwert des einstigen Rekordtransfers wird auf 55 Millionen Euro geschätzt.
Der brasilianische Nationalspieler Richarlison fasst wohl einen Wechsel zu einem Top-Klub ins Auge. Mit dem FC Everton konnte er den Abstieg auf den letzten Drücker abwenden, trotz Vertrag bis 2024 hegt er Abschiedsgedanken. Tottenham Hotspur soll an dem 25-Jährigen interessiert sein. Doch Richarlison wird kein Schnäppchen werden: Auf 50 Millionen Euro taxiert „transfermarkt.de“ seinen Marktwert, das eigentliche Preisschild dürfte nochmal deutlich darüber liegen.
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Dem Vernehmen nach könnte es jetzt ganz schnell gehen, beim BVB plant Trainer Edin Terzic schon länger nicht mehr mit Akanji. In der Vorbereitung wirkte der Innenverteidiger bei keinem Testspiel mit und auch beim knappen 1:0-Erfolg zum Saisonauftakt gegen Bayer Leverkusen am vergangenen Samstag gehörte Akanji ebenfalls nicht zu Kader.

In Dortmund hat man mit Beginn der Transferperiode bereits mit dem Kapitel Akanji abgeschlossen. Mit Mats Hummels, Emre Can und den beiden Neuzugängen Nico Schlotterbeck sowie Niklas Süle hat der BVB vier Innenverteidiger von internationalem Format. Beim BVB erhofft man sich durch den Akanji-Verkauf noch bis zu 20 Millionen. (smk)

Rubriklistenbild: © Jan Huebner via www.imago-images.de

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