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Überraschende Annäherung

Ende der Matthäus-Salihamidzic-Fehde? „Möchte, dass Brazzo mich auf einen Kaffee einlädt“

Hasan Salihamidzic und Lothar Matthäus scheinen das Kriegsbeil erst einmal vergraben zu haben.
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Hasan Salihamidzic und Lothar Matthäus scheinen das Kriegsbeil erst einmal vergraben zu haben.
  • Marius Epp
    VonMarius Epp
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Lothar Matthäus und Hasan Salihamidzic haben sich in der jüngeren Vergangenheit eher bekämpft. Nun kommt es zur überraschenden Annäherung.

München - Eins steht fest: Hasan Salihamidzic hat in den letzten Monaten Bewunderer gewonnen. Unter anderem durch die Star-Transfers von Sadio Mané und Matthijs de Ligt hat er den FC Bayern namhaft verstärkt und seine Kritiker erst einmal verstummen lassen. Selbst Lothar Matthäus scheint zu einem dieser Bewunderer geworden zu sein.

Der Rekordnationalspieler zählte in den letzten beiden Jahren definitiv zu den lautesten Kritikern des Bayern-Sportvorstands. Ab und an feuerte Brazzo dann auch mal zurück: „Was Lothar sagt, ist mir vollkommen wurscht“, sagte er zu Beginn des Jahres. Matthäus stichelte meist weiter. Der Transfersommer der Bayern bewegte ihn nun aber offensichtlich zum Umdenken.

Lothar Matthäus von Salihamidzic-Arbeit begeistert: „Note eins“

In seiner Sky-Kolumne lobt Matthäus Salihamidzics Arbeit überschwänglich. „Ich gebe Hasan Salihamidzic die Note eins für seine Transfermarkt-Aktivitäten“, schreibt er anerkennend, bevor er sich einen Scherz erlaubt. „Warum? Weil ich möchte, dass er mich seit langer Zeit mal wieder auf einen Kaffee einlädt.“

Ob der Bosnier bei diesem Angebot schwach wird? „Spaß beiseite. Die Einkäufe und Verkäufe, die Brazzo in dieser Transferperiode getätigt hat, sind großartig.“ Nicht nur die Spitzentransfers wie de Ligt und Mané haben es ihm angetan, sondern auch die Verstärkungen für die Breite.

Lothar Matthäus zählt FC Bayern zu Champions-League-Favoritenkreis

„Mit dieser Mannschaft und diesem Spirit kann Bayern wieder ein gewichtiges Wörtchen mitreden, wenn es darum geht, die wichtigste europäische Vereinstrophäe zu gewinnen“, bewertet Matthäus. Das Verhältnis der beiden scheint sich - zumindest vorübergehend - tatsächlich verbessert zu haben.

Alle Bundesliga-Torschützenkönige seit 2010

2010: Edin Džeko - 22 Tore für den VfL Wolfsburg. Der Bosnier dürfte einer der unterschätztesten Stürmer seiner Zeit sein. 2018 wurde er zum ersten Spieler, der in drei der europäischen Top-5-Ligen über 50 Treffer erzielte! Mit dem VfL Wolfsburg wurde er 2009 Deutscher Meister.
2011: Mario Gómez - 28 Tore für den FC Bayern. Der gebürtige Schwabe begann seine Profikarriere 2004 beim VfB Stuttgart und beendete sie sage und schreibe 16 Jahre später ebenfalls beim VfB. Der 78-malige Nationalspieler spielte zwischenzeitlich nicht nur beim FC Bayern, mit dem er unter anderem Champions-League-Sieger wurde und die Torjägerkanone gewann, sondern unter anderem auch beim AC Florenz.
2012: Klaas-Jan Huntelaar - 29 Tore für den FC Schalke 04. Huntelaar war seinerzeit ein gefürchteter Strafraumstürmer. Der „Hunter“ erreichte 2010 mit der niederländischen Nationalmannschaft das WM-Finale. Im März 2022 begann Huntelaar, zehn Monate nach seinem Rücktritt aus dem Profifußball, im Management von Ajax Amsterdam zu arbeiten.
2013: Stefan Kießling - 25 Tore für Bayer 04 Leverkusen. Auch Stefan Kießling ist nach wie vor bei seinem Ex-Verein tätig, er arbeitet in der Verwaltung von Bayer 04 Leverkusen. Kießling spielte von 2006 bis 2018 für die Werks-Elf, mit der deutschen Nationalmannschaft wurde er Dritter bei der Weltmeisterschaft 2010. Trotz Forderungen von vielen Seiten, spielte Kießling in der Nationalmannschaft nie eine große Rolle, absolvierte lediglich sechs A-Länderspiele.
Alle Bundesliga-Torschützenkönige seit 2010

Schon im Mai berichtete Matthäus von einer Aussprache mit Salihamidzic, zu diesem Zeitpunkt waren die jüngsten Transfers noch nicht getätigt. Die beiden wollen nun häufiger telefonieren, hieß es. Auch, wenn der Eindruck der ersten Spiele positiv ist - noch ist es eigentlich zu früh, um die Bayern-Transfers zu bewerten.

Trotzdem wird der Sportvorstand einige Pluspunkte gesammelt haben, die für eine Vertragsverlängerung sprechen. Ein Thema, das der FC Bayern bald angehen wird, denn Brazzos Kontrakt läuft nur noch bis 2023. (epp)

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