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Frankfurt Lions sind Pleite

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Den Frankfurtern fehlen für die kommende Saison rund zwei Millionen Euro.

Frankfurt - Es fehlen Millionen: Die Frankfurt Lions stellen an diesem Freitag einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht der Stadt Frankfurt.

„Dieser Schritt ist erforderlich, da sich die aktuelle finanzielle Lage der Frankfurt Lions nicht zum Positiven entwickelt hat“, teilte der Club mit. Den Frankfurtern fehlen für die kommende Saison rund zwei Millionen Euro.

Dennoch wollen die Lions einen Lizenzantrag für die kommende Spielzeit stellen und bis zu einer möglichen tatsächlichen Eröffnung eines Insolvenzverfahrens weiterkämpfen. Beim Amtsgericht Frankfurt war der Antrag am Freitagvormittag noch nicht eingegangen, teilte die Behörde mit. Dies sollte dem Verein zufolge aber definitiv geschehen. In den vergangenen Tagen hatten die Lions zahlreiche Gespräche mit Vertretern der Stadt Frankfurt geführt, bei der es seitens der Politik auch Anzeichen für ein Entgegenkommen gegeben habe. „Diese versetzen die Lions aktuell aber bei weitem nicht in die Lage, die aktuelle Situation zu lösen“, teilte der Club mit.

Die Eigentümer der Frankfurt Lions hatten zuvor deutlich gemacht, dass sie nicht bereit seien, weiteres Geld in den Verein zu stecken. Um Eishockey in Frankfurt fortführen zu können, seien weitere Investoren nötig. Neben den Frankfurt Lions befinden sich derzeit auch die Kassel Huskies im Insolvenzverfahren. Der Tabellenletzte der abgelaufenen Saison war deshalb am Donnerstag von den Gesellschaftern der Deutschen Eishockey Liga ausgeschlossen worden.

dpa

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