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Timo Werner als Schlüssel?

Wieder nicht im Kader: Laimer-Transfer droht dennoch zu platzen: „Tendenz ist, dass er bleibt“

Wechselt Konrad Laimer noch zum FC Bayern? RB-Geschäftsführer Mintzlaff deutete jüngst die Tendenz zum Verbleib des Österreichers an.

Leipzig - Der FC Bayern startete mit einem Sieg im Supercup gegen RB Leipzig und einer furiosen 6:1-Demonstration bei Eintracht Frankfurt in die neue Saison. Während der Toptransfer Sadio Mané mit zwei Treffern einen guten Start hinlegte, kamen Neuzugänge wie Matthijs de Ligt oder Ryan Gravenberch nur aus Ersatzspieler zum Zug.

Trotzdem möchte sich der Rekordmeister eventuell noch verstärken, Leipzigs Konrad Laimer weckt weiterhin das Interesse der Münchner. RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff äußerte sich am Samstag erneut zu der Personalie.

Mintzlaff zu Laimer-Verbleib: „Denke, dass er sich auf Timo Werner gefreut hat“

Vor dem 2:2-Remis der Leipziger gegen den 1. FC Köln am Samstag gab Mintzlaff ein Update zum umworbenen Mittelfeldspieler, der wie schon am ersten Spieltag wegen Sprunggelenksproblemen nicht im Kader stand. „Ein Basta gibt es von mir nicht. Das gibt es erst, wenn alles entschieden ist. Aber die Tendenz ist, dass er bleibt“, meinte der 46-Jährige über die Zukunft des 25-Jährigen.

Konrad Laimer stand beim Supercup gegen den FC Bayern Ende Juli noch auf dem Platz.

„Es ist ja nicht so, dass es für Konnie eine unerträgliche Situation ist“, meinte Mintzlaff. „Ich denke, dass er sich auch sehr auf Timo Werner gefreut hat, weil die beiden gut miteinander klarkommen. Aber ausschließen kann man im Fußball gar nichts.“ Werner wechselte erst diese Woche vom FC Chelsea zurück zu seinem Ex-Klub.

Timo Werner scherzt über umworbenen Laimer: „Stand gestern habe ich ihn gesehen“

Tatsächlich sind Laimer und Werner eng befreundet, im Juni waren beide etwa noch gemeinsam im USA-Urlaub. Angesprochen auf seinen Kumpel, konnte sich Werner bei seiner Vorstellungs-Pressekonferenz ein Lachen nicht verkneifen. „Stand gestern habe ich ihn gesehen, heute habe ich ihn auch gesehen“, scherzte der 26-Jährige am Mittwoch. „Also, er ist noch da.“

Die größten Flop-Transfers des FC Bayern München

Breno, von Januar 2008 bis 2012 beim FC Bayern, 12 Millionen Euro Ablöse, 33 Spiele für den FC Bayern. 
Im Winter 2008 kam der hochtalentierte Innenverteidiger für eine beachtliche Ablösesumme vom FC São Paulo nach München. Schwere Knieverletzungen warfen den Brasilianer immer wieder zurück. Nachdem er unter Alkohol- und Medikamenteneinfluss 2011 sein Haus in Grünwald in Brand setzte, wurde er zu 3 Jahren und 9 Monaten Haft verurteilt. Nach seiner frühzeitigen Haftentlassung kehrte Breno zu seinen Jugendverein São Paulo zurück.
Edson Braafheid, von 2009 bis Januar 2011 beim FC Bayern, 2 Millionen Euro Ablöse, 19 Spiele für den FC Bayern.
Als Wunschtransfer von Louis van Gaal an die Säbener Straße gekommen, fand sich der Niederländer meistens auf der Bank wieder. Wurde 2010 für ein halbes Jahr an Celtic Glasgow verliehen und verließ Anfang 2011 München ablösefrei in Richtung Hoffenheim.
Danijel Pranjić, von 2009 bis 2012 beim FC Bayern, 7,7 Millionen Euro Ablöse, 85 Spiele für den FC Bayern. 
Für eine satte Ablöse wechselte der Kroate vom SC Heerenveen an die Säbener Straße. Genauso wie Braafheid ein Wunschtransfer von Louis van Gaal. Kam Pranjić unter dem Niederländer noch regelmäßig zum Einsatz, änderte sich dies in der Saison 2011/12 unter Jupp Heynckes. Der Vertrag wurde nicht verlängert und der Außenverteidiger verließ ablösefrei den Verein zu Sporting Lissabon. Ein sattes Minusgeschäft für den FC Bayern.
Landon Donovan, von Januar bis März 2009 beim FC Bayern, ausgeliehen, 7 Einsätze (kein Tor) für den FC Bayern.
Ausgeliehen von LA Galaxy während der Klinsmann-Ära, konnte der US-Boy auch im zweiten Anlauf in Deutschland nicht durchstarten (zuvor bei Bayer Leverkusen). Die Verantwortlichen in München waren froh, dass sie keiner festen Verpflichtung zugestimmt hatten und so trennten sich die Wege schnell wieder. In den folgenden Jahren wurde Donovan von Los Angeles zweimal zum FC Everton ausgeliehen. Auch hier blieb es bei Kurzbeschäftigungen.
Die größten Flop-Transfers des FC Bayern München

Sollte Mintzlaff mit seiner Einschätzung Recht behalten, wäre Laimer im kommenden Sommer zu seinem Vertragsende ablösefrei zu haben. Dann könnten die Bayern zuschlagen, ohne die derzeit geforderte Summe von 30 Millionen Euro aufzubringen. Noch ist das Transferfenster aber geöffnet, erst am 1. September um 18 Uhr hat der DFB-Pokal-Sieger Gewissheit bezüglich des Verbleibs des Mittelfeldspielers. (ajr)

Rubriklistenbild: © motivio/imago

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