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Nach heftigem Wirbel im Herbst

Joshua Kimmich geimpft: Bei einem Bayern-Mannschaftsabend zeigte er seinen Nachweis

  • Michelle Brey
    VonMichelle Brey
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Mit seiner Aussage, noch nicht gegen Corona geimpft zu sein, sorgte Joshua Kimmich vom FC Bayern München für großen Wirbel. Sein Impfstatus soll sich nun geändert haben.

München - Geimpft - oder nicht? Im Oktober brach Joshua Kimmich* sein Schweigen. Der Bayern-Star erklärte damals, nicht geimpft zu sein. Mittlerweile soll der Spieler des Rekordmeisters die Corona-Impfung erhalten haben. Das geht aus einem Bericht von Bild.de hervor. Demnach soll Kimmich am 2. März 2022 bei einem Mannschaftsabend einen 2G-Nachweis (Geimpft oder Genesen) vorgezeigt haben. Damit soll der 27-Jährige auch innerhalb seiner Mannschaft Zweifel über seinen Corona-Impfstatus ausgeräumt haben.

FC Bayern München: Joshua Kimmich offenbar gegen das Coronavirus geimpft

Sein Management antwortete zunächst nicht auf eine Anfrage. Der Klub teilte gegenüber der Deutschen Presseagentur mit: „Das ist Privatsache.“ Die Münchner verwiesen darauf, dass sie sich im Verlauf der Corona-Pandemie nie zum Impfstatus einzelner Spieler geäußert hätten und dies auch beibehalten würden.

Um Kimmich war im vergangenen Herbst eine öffentliche Diskussion entbrannt, nachdem er in einem Interview bestätigt hatte, nicht geimpft zu sein. Er hätte „persönlich noch ein paar Bedenken, gerade, was fehlende Langzeitstudien angeht“, so Kimmich. Seine Entscheidung sorgte in einer Zeit, in der in Deutschland ohnehin über eine unzureichende Impfquote diskutiert wurde, für enormen Wirbel. Nicht zuletzt SPD-Politiker und heutiger Gesundheitsminister Karl Lauterbach äußerte sich umfassend - und bot Kimmich gar eine Impf-Aufklärung an.

Joshua Kimmich geimpft: Er infizierte sich im November

Einen Monat später gab der FC Bayern München* bekannt, dass Kimmich positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Die Folge: Lungenprobleme und eine längere Zwangspause. Insgesamt verpasste er sechs Ligaspiele nach zweimaliger Quarantäne als ungeimpfte Kontaktperson und durch seine eigene Infektion. Im Dezember kündigte er an, sich nun doch impfen lassen zu wollen. In einem Interview mit dem ZDF erklärte er: „Generell war es für mich einfach schwierig, mit meinen Ängsten und Bedenken umzugehen, deshalb war ich auch so lange unentschlossen.“

Er äußerte allerdings auch, dass er die heftige Debatte um seine Impfbedenken als „völlig überzogen und teils gar gefährlich“ empfunden habe. „Da wurden einfach Grenzen überschritten.“ Bayern-Trainer Julian Nagelsmann hatte anschließend begrüßt, dass der Spieler sein Umdenken nach zuvor wochenlangem Schweigen publik gemacht hatte. „Ich finde es grundsätzlich gut, dass er gesprochen hat, dass er ein bisschen ausgeholt hat über seine Gefühle und Gedanken“, sagte der Coach.

FC Bayern München: Joshua Kimmich erwartet drittes Kind

Der 26-jährige Kimmich ist aktuell nicht bei der Nationalmannschaft. Diese bereitet sich auf die anstehenden Länderspiele gegen Israel (26. März 2022) und die Niederlande (29. März) vor. Nach Auskunft des DFB erwarten Kimmich und seine Lebensgefährtin ihr drittes gemeinsames Kind. Die Geburt soll unmittelbar bevorstehen. (mbr mit dpa) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON

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