Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


VfB hofft: "Versuchen das Unmögliche"

+
Cacau & Co. brachten Barca ins Schwitzen

Stuttgart - Der krasse Außenseiter VfB Stuttgart macht sich nach dem 1:1 in seinem “Spiel des Jahres“ gegen den FC Barcelona Hoffnungen, den Titelverteidiger auszuschalten und ins Viertelfinale einzuziehen.

“Wir versuchen das Unmögliche“, versprach Train

Lesen Sie auch:

Kung-Fu-Lehmann: Puyol verfehlt, Fotograf niedergestreckt

er Christian Gross für das Rückspiel angriffslustig. “Es gibt nur wenige Mannschaften, die gegen Barcelona punkten.“

Mittelfeld-Motor Christian Träsch kündigte nach der stellenweise grandiosen Vorstellung gegen die katalanische Welt-Auswahl frech an: “Die großen Namen in Ehren, aber wir wollen weiterkommen.“ Kollege Sami Khedira attestierte: “Wir wollen im Rückspiel nicht als Sparringspartner agieren.“ Selbst Barça-Coach Josep Guardiola räumte respektvoll ein: “Stuttgart hat uns das Leben schwer gemacht. Im Rückspiel ist für den VfB noch alles drin.“

Mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit und Abgeklärtheit hätte der Fußball-Bundesligist am Dienstagabend eine ähnliche magische Nacht wie vor knapp sieben Jahren beim 2:1-Triumph gegen Manchester United feiern können. Die Schwaben hatten deutlich mehr und bessere Chancen als die Super-Stars Messi, Ibrahimovic, Xavi & Co. So blieb es aber bei Cacaus tollem Kopfballtreffer (25. Minute) zum 1:0. Der lustlos und arrogant auftretende Millionen-Stürmer Zlatan Ibrahimovic glich nach einem VfB-Abwehrfehler aus (52.).

Die erfolgreichsten Mannschaften der Champions-League

Champions-League: Das sind die erfolgreichsten Mannschaften

Champions-League Rekordhalter
Champions-League Rekordhalter
Champions-League Rekordhalter
Champions-League Rekordhalter
Champions-League: Das sind die erfolgreichsten Mannschaften

“Da war mehr drin“, sagte Cacau, der bereits vier Tage zuvor mit seinem Viererpack gegen den 1. FC Köln für Furore gesorgt hatte, leicht frustriert. “Wir hatten in der ersten Halbzeit zwei weitere Hundertprozentige, wovon ich eine rein machen muss.“ Alexander Hleb, der gegen seinen Ex-Club unter Gross im zehnten Anlauf erstmals durchspielen durfte, meinte: “Es stört natürlich, dass wir nicht gewonnen haben, obwohl wir mehr Möglichkeiten hatten.“ Ibrahimovic räumte ein, dass der Favorit mit einem blauen Auge davongekommen war: “Das Ergebnis ist gut. Stuttgart hatte einige Chancen, weil wir Fehler gemacht haben. Das Rückspiel wird aber ganz anders.“

Trotz aller Freude und Zufriedenheit über die begeisternde und phasenweise überragende Vorstellung seiner Schützlinge gegen den dreifachen Champions-League-Gewinner wies der stets kritische Gross auch auf gewisse Schwächen hin: “Ich habe viel Positives gesehen, aber wir lieferten nicht das perfekte Spiel, das ich mir gewünscht hatte.“ Der Schweizer bemängelte vor allem zwei Dinge: “Wir hätten zwingend das zweite Tor schießen müssen - das ärgert mich. Und wir haben vor dem Ausgleich schlecht verteidigt.“

Prinzipiell bezeichnete Gross das letztendlich unglückliche Remis als ein “ehrenvolles Resultat“, auch wenn es nicht optimal sei. “Ob das in drei Wochen reicht, werden wir sehen.“ Angesichts des zu erwartenden Angriffswirbels des Star-Ensembles am 17. März im Nou Camp sagte der Schweizer: “Wir brauchen einen Jens Lehmann, der das Spiel seines Lebens macht.“ Aber auch die anderen Stuttgarter müssen dann erneut an ihre Leistungsgrenzen gehen. Mit diesem Highlight wollte sich der weiterhin auf den Klassenerhalt fokussierte Gross indes nicht zu sehr beschäftigen. Bezogen auf die anstehenden schwierigen Aufgaben in der Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt, Werder Bremen und Schalke 04 erklärte er, der Auftritt gegen das spanische Spitzenteam stimme ihn optimistisch.

Anders als allgemein erwartet, kamen die Katalanen gegen die kämpferisch, taktisch und spielerisch starken Stuttgarter kaum zu ihrem sonst üblichen Kombinationswirbel. “Die Ehrfurcht war schon nach den ersten Minuten abgefallen“, führte Träsch als einen Grund für die überraschende Dominanz des Underdogs an. “Wir können mehr als stolz sein. Wir haben gegen die beste Mannschaft der Welt bravourös gekämpft“, schwärmte Sportdirektor Horst Heldt nach der Gala. “Wir hatten hart zu kämpfen. Stuttgart hat uns immer wieder unter Druck gesetzt“, gestand Guardiola unzufrieden. “Wenn wir den Titel holen wollen, müssen wir uns gewaltig steigern.“

Kommentare