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Geschlagener Magath gratuliert Bayern

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Felix Magath macht mit den Schalke-Fans die "Welle" und lässt sich und sein Team für eine gelungene Saison feiern

Gelsenkirchen - Schalke-Coach Felix Magath erweist sich als guter Verlierer im Meisterrennen: Er hat Glückwünsche nach München geschickt und ohnehin allen Grund, stolz zu sein.

Am Ende präsentierten sich wenigstens die Fans meisterlich. Trotz des wieder einmal zerstörten Titeltraums feierten die Anhänger des FC Schalke 04 ihre Mannschaft nach dem 0:2 (0:0) gegen Werder Bremen mit Gesängen noch lange nach dem Schlusspfiff in der Veltins-Arena. Trainer Felix Magath, der das Wolfsburger Titelwunder im ersten Jahr auf Schalke nicht wiederholen konnte, verneigte sich nach dem letzten Saison-Heimspiel vor der Nordkurve und nahm wie die Spieler die Huldigungen für eine tolle Bundesliga-Saison mit Platz zwei entgegen.

“Unsere Fans haben uns wie die gesamte Saison fantastisch unterstützt. Eine Ehrenrunde als Zweiter war für mich aber auch etwas Neues“, sagte Magath, der sich nach dem gegen Bayern München verlorenen Titelkampf mit dem zweiten Platz schnell abfand. “Damit können wir gut leben. Vorher hätte niemand geglaubt, dass wir so eine tolle Saison spielen. Damit können wir zufrieden sein.“

Der 33. Spieltag der Fußball-Bundesliga in Bildern

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Gleichwohl ärgerte Magath sich mächtig über Schiedsrichter Knut Kircher (Rottenburg). “Ich glaube nicht, dass das Ergebnis so gewesen wäre, wenn wir den Elfmeter bekommen hätten“, sagte der Schalker Coach zu einem Foul von Per Mertesacker an Benedikt Höwedes (41.) beim Stand von 0:0. “Ich weiß nicht, ob das die Mannschaft durcheinandergebracht hat.“ Dennoch gratulierte Magath seinem Ex-Club München zum Titel. "Selbstverständlich gratuliere ich dem FC Bayern zur Meisterschaft", so Magath. "Wer am Ende vorne steht, hat es auch verdient Meister zu werden.“

Auch wenn rein mathematisch noch alles möglich ist, hat sich Felix Magath natürlich mit dem zweiten Platz abgefunden. Schließlich haben die Bayern jetzt drei Punkte Vorsprung und ein um 17 Tore besseres Torverhältnis. "Es ist auch theoretisch nicht mehr möglich", ließ Felix Magath bei Sky keine Zweifel am Deutschen Meister 2009/2010 aufkommen.

Davon unabhängig ärgerte Magath sich mächtig über Schiedsrichter Knut Kircher (Rottenburg). “Ich glaube nicht, dass das Ergebnis so gewesen wäre, wenn wir den Elfmeter bekommen hätten“, sagte der Schalker Coach zu einem Foul von Per Mertesacker an Benedikt Höwedes (41.) beim Stand von 0:0. “Ich weiß nicht, ob das die Mannschaft durcheinandergebracht hat.“ Dennoch gratulierte Magath seinem Ex-Club München zum Titel. “Wer am Ende vorne steht, hat es auch verdient Meister zu werden.“

Ausgerechnet der ehemalige Schalker Mesut Özil leitete am vorletzten Spieltag die bittere Pleite ein, die den “Knappen“ die letzte kleine Hoffnung auf den ersten Titel seit 52 Jahren noch vor dem Saisonfinale in Mainz raubte. “Ich bin erleichtert, dass ich heute ein Tor und ein gutes Spiel gemacht habe. Die Mannschaft hat mir das Leben einfacher gemacht“, sagte der 21 Jahre alte Nationalspieler, der in der 55. Minute mit einem tollen Solo und einem satten Schuss ins lange Eck die Schalker Niederlage einleitete. Zudem bereite Özil vor den Augen von Bundestrainer Joachim Löw auch den zweiten Treffer von Hugo Almeida (64.) vor, der den Bremern den ersten Sieg in Gelsenkirchen seit mehr als acht Jahren sicherte.

dpa/al.

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