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Frings kartet gegen Löw nach

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Enttäuscht: Torsten Frings.

Bremen - Das Thema Fußball-Nationalmannschaft ist für Torsten Frings beendet, doch der Frust über die Ausbootung nagt weiter an dem Bremer.

 “Ich drücke ihnen die Daumen, dass sie Weltmeister werden. Mein Ziel war es, dabei zu helfen. Zur Not auch als Reservist. Nach der WM hätte ich meine Nationalelf-Laufbahn ohnehin beendet. Aber anständig! Nicht so im Vorübergehen. Nicht so, wie es nun passiert ist“, sagte der 33-Jährige in einem Interview der “Bild am Sonntag“.

Gerade in den Tage kurz vor dem Turnier in Südafrika ist Frings besonders enttäuscht. “Aber nicht wegen der aktuellen Ereignisse, sondern aufgrund der Art und Weise, wie mit mir umgegangen wurde. Mich im Januar mal eben im Schnellverfahren abzusägen ­ ohne jede offizielle Verabschiedung ­ das tat und tut noch weh“, sagte der 79- malige Nationalspieler.

Eine Zukunft im DFB-Team sieht er nicht mehr - unabhängig vom deutschen WM-Abschneiden. “Wie soll das gehen? Sind wir doch mal ehrlich: Ich bin nun 33 Jahre alt, der Trainer steht nicht auf mich und egal, was nach der WM passiert ­ ich kann schon einschätzen, dass ich in der Fußball-Welt nicht mehr als Perspektivspieler durchgehe. Meine Zeit im Deutschland-Trikot ist wohl vorbei“, sagte Frings.

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Zum wiederholten Male brachte er seinen Unmut über Bundestrainer Joachim Löw zum Ausdruck. “Ich bin einfach enttäuscht. Das ist alles nicht aufrichtig, nicht ehrlich! Wir erfahrenen Spieler wurden nach und nach schön entsorgt.“ Löw hatte Frings nach dem schlechten Auftritt im Testspiel gegen Norwegen (0:1) im Februar 2009 nicht mehr berufen. Endgültig hatte er das WM-Aus für Frings, der ihn schon im Herbst 2008 öffentlich kritisiert hatte, im Januar dieses Jahres verkündet.

Die Personalauswahl Löws für die WM hält Frings für unausgewogen. “Fehlt da nicht die Mischung aus jung und alt, talentiert und erfahren? Ich weiß, was in so einem Turnier gefragt ist. Ich drücke der Truppe die Daumen, aber wer soll da ­ abgesehen von Lahm oder Mertesacker ­ im Verlauf der WM einlenken können, wenn es im Team nicht stimmt?“, sagte Frings. Im Aufgebot stünden zu viele Akteure der “Fraktion Schwiegersohn“. Gegen Topteams wie Argentinien oder Spanien seien aber auch “Wettkampfhärte und Turniererfahrung“ gefragt, meint Frings.

dpa

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