Frings drückt DFB-Elf die Daumen - nur Löw nicht

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Seit seiner Ausbootung ist Torsten Frings (r.) nicht gut auf Jogi Löw zu sprechen

Hannover - Der ausgemusterte Nationalspieler Torsten Frings rechnet mit einem Viertelfinalsieg gegen Argentinien und drückt dem DFB-Team für die weitere WM die Daumen - nur Bundestrainer Joachim Löw nicht.

“Es ist doch klar, dass ich für Deutschland bin. Ich habe doch mit niemandem beim DFB Probleme - außer mit dem Trainer“, sagte der Mittelfeldakteur von Werder Bremen, der von Löw im Januar aus dem Nationalteam-Kader aussortiert worden war, der “Kreiszeitung Syke“ (hier geht's zum Artikel).

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Trotz der bislang starken argentinischen Leistungen rechnet Frings wie vor vier Jahren bei der Heim-WM mit einem Erfolg gegen die Südamerikaner. “Ich tippe, dass wir 2:1 gewinnen“, sagte Frings, der beim Viertelfinalsieg 2006 gegen Argentinien stark gespielt hatte, aufgrund von Tumulten nach dem Spiel von der FIFA aber nachträglich für das Halbfinale gegen Italien gesperrt worden war. Dennoch hegt der 33-Jährige keinen Groll gegen die “Gauchos“: “Ich habe nichts gegen die Argentinier. Die FIFA hat mich damals doch gesperrt, obwohl die Argentinier für mich ausgesagt haben.“

Trotz seiner Zuversicht für das Spiel am Samstag hält Frings die Begeisterung über das bisherige Auftreten der deutschen Mannschaft bei der WM für überzogen. “Man muss doch mal ehrlich sein: Bei der Vorrundengruppe hätte man eigentlich einen Durchmarsch erwartet und kein Endspiel gegen Ghana“, sagte der 79-malige Nationalspieler. Auch einen weiteren Seitenhieb gegen Löw, der weitgehend auf junge Spieler setzt, konnte sich Frings nicht verkneifen: “Gegen England haben sie wirklich gut gespielt, aber auch ziemlich viel Glück mit dem Wembley-Tor gehabt. Ich hätte gerne mal gesehen, wie die junge Mannschaft mit dem 2:2 umgegangen wäre. Sie hat ja schon nach dem Anschlusstreffer ziemlich gewackelt.“

dpa

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