Ferrari-Chef: "... dann würde Schumacher jetzt für uns fahren"

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Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo

Maranello - Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo hat den Abschied von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher noch immer nicht überwunden.

“Ich habe mit meinem Angebot an Schumacher, den verletzten Felipe Massa zu ersetzen, sein Feuer wieder entfacht“, sagte di Montezemolo am Donnerstag bei der Präsentation des F10 für die neue Saison in Maranello. “Hätte man uns den Einsatz eines dritten Autos erlaubt, dann würde Schumacher jetzt für uns fahren“, fügte der Italiener hinzu. Der siebenmalige Champion hatte die Scuderia nach 14 Jahren verlassen und will sein Renn-Comeback im Mercedes geben.

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Mit Ferrari gewann Schumacher fünf Titel, zuletzt war er als hochdotierter Berater tätig. Ein erster Comeback-Versuch als Nothelfer nach dem schweren Unfall von Massa im Juli 2009 scheiterte, weil der Kerpener noch an den Folgen eines Motorrad-Sturzes laborierte. Weil Ferrari für die neue Saison mit Neuzugang Fernando Alonso und Massa plant, nahm Schumacher das Angebot des neuen Mercedes-Werksteams an und will in den kommenden drei Jahren den Silberpfeil steuern.

“Er fährt jetzt bei einem anderen Team und ist unser Konkurrent. Lasst uns deshalb nicht über ihn reden, sondern in die Zukunft blicken“, forderte di Montezemolo.

dpa

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