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Nach forciertem Wechsel nach Barcelona

Robert Lewandowski verteidigt seinen Berater Zahavi: „Pini ist nicht egoistisch“

  • Antonio José Riether
    VonAntonio José Riether
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Robert Lewandowski forcierte mit Hilfe seines Beraters Pinhas Zahavi seinen Wechsel nach Barcelona. Nun verteidigte der Stürmer seinen Spielervermittler.

Miami - Mit Robert Lewandowski verließ einer der größten Stürmer der Bundesligageschichte den FC Bayern. Nach zwölf Jahren beendete der Pole seine Ära in der deutschen Eliteklasse und wechselte nach Barcelona, für 45 Millionen Euro kauften ihn die Katalanen aus seinem Vertrag bei den Münchnern heraus. Letztlich half ihm sein berüchtigter Berater Pinhas „Pini“ Zahavi, seinen Wunschtransfer zu verwirklichen. In Nachgang verteidigte Lewandowski die Methoden des Spielervermittlers.

Robert Lewandowski
Geboren: 21. August 1988 in Warschau (Polen)
Aktuelles Team: FC Barcelona
Vertrag bis: 30.06.2026
Pflichtspiele für den FC Bayern: 375 (344 Tore)

Lewandowski-Berater Pinhas Zahavi sorgte schon mit Alaba-Wechsel für Unmut beim FC Bayern

Bereits beim Vertragspoker um David Alaba, der mit dem ablösefreien Abschied des Österreichers zu Real Madrid endete, mussten die Bayern mit dessen Berater Zahavi verhandeln. Dies stellte sich als Mammutaufgabe heraus, da der 78-Jährige für die Verlängerung seines Klienten Alaba auf eine deutliche Gehaltserhöhung pochte.

Die Bayern stellten sich gegen die Forderungen des Beraters und verloren ihren eigens ausgebildeten Abwehrchef. Die Bayern-Chefetage war angesichts der Vorgehensweise Zahavis alles andere als begeistert, Ehrenpräsident Uli Hoeneß bezeichnete ihn gar als „geldgierigen Piranha“. Zahavi ist allgemein bekannt dafür, hohe Provisionen für seine Deals einzustreichen.

Robert Lewandowski vertraut auf seinen Spielerberater Pihnas Zahavi.

In den vergangenen Monaten bekamen es die Bayern erneut mit Zahavi zu tun, als es um Lewandowskis vertragliche Zukunft in München über 2023 hinaus ging. Der Israeli befeuerte jedoch den Abschied seines Mandanten, ließ etwa Ende Mai trotz des Basta-Machtworts von Bayern-Boss Oliver Kahn öffentlich verlauten, dass Lewandowskis „Geschichte beim FC Bayern vorbei“ sei. Die Bayern saßen zwar am längeren Hebel, gaben jedoch im Endeffekt nach und akzeptierten das Angebot aus Barcelona.

Robert Lewandowski schwärmt von Berater Zahavi: „Pini hat nie locker gelassen“

Lewandowski sprach kurz nach seinem Transfer bei Sport Bild über die Beweggründe seines Abschieds und verteidigte dabei auch die umstrittene Arbeitsweise Zahavis. „Pini hat nie locker gelassen, das ist unglaublich. Ich habe ihm in der Nacht von Freitag auf Samstag gedankt. Er sagte: ‚Es war der vielleicht komplizierteste Transfer meines Lebens. Aber wir haben es geschafft‘“, erzählte der 33-Jährige.

Die Rekord-Torjäger des FC Bayern München

Platz 9: Claudio Pizarro - 87 Tore zwischen 2001 und 2007, sowie zwischen 2012 und 2014. Der Peruaner hält einige Rekorde. Mit 490 Spielen ist er der am häufigsten eingesetzte, ausländische Spieler in der Fußball-Bundesliga. Mit 40 Jahren wurde er bei Werder Bremen zum ältesten Bundesliga-Torschützen aller Zeiten. Pizarro traf in der Bundesliga in 21 Kalenderjahren in Folge!
Platzt 9: Mehmet Scholl - 87 Tore zwischen 1990 und 2007. Neben Thomas Müller ist Scholl der einzige Mittelfeldspieler in der Liste. Der ehemalige TV-Experte prägte eine Ära beim FC Bayern, gewann die Champions League 2001, sowie achtmal die Meisterschaft und fünfmal den Pokal.
Aus 1 BL Saison 2002 03 VfL Wolfsburg Grün Weiß gegen Bayern München 0 2 am 26 04 2003 in der VW
Platz 7: Arjen Robben - 99 Tore zwischen 2009 und 2019. Der Rechtsaußen schoss den FC Bayern zum Champions-League-Titel 2013 und war maßgeblich am Aufbau der neuerlichen Bayern-Dominanz beteiligt. Der Groninger gewann mit dem FCB acht deutsche Meisterschaften!
Die Rekord-Torjäger des FC Bayern München

Er sei ihm „sehr dankbar, dass er mir geholfen hat, diesen Schritt zu vollziehen“, meinte Lewandowski, der die Gelegenheit nutzte, um dem negativen Image seines Beraters etwas entgegenzuwirken. „Pini ist nicht egoistisch, er hat nur eines im Kopf: das Wohl seiner Spieler und Klienten“, so der Torjäger. Die Verantwortlichen des FC Bayern würden dieser Aussage angesichts der Geschehnisse der letzten zwei Sommertransferfenster wohl nicht unbedingt zustimmen. (ajr)

Rubriklistenbild: © Icon Sportswire/PRiME Media Images/imago-images (Montage)

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