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Exotische Nachwuchs-Neuzugänge beim Rekordmeister im Anflug

Transfer fix! FC Bayern verpflichtet 18-jähriges Talent

Die Talentschmiede im Münchner Norden: Ein Zuhause für viele verheißungsvolle Nachwuchskicker.
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Die Talentschmiede im Münchner Norden: Ein Zuhause für viele verheißungsvolle Nachwuchskicker.
  • Manuel Bonke
    VonManuel Bonke
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  • Philipp Kessler
    Philipp Kessler
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Durch den Abstieg der kleinen Bayern wurde der Kader der zweiten Mannschaft mit A- und B-Jugendlichen aufegfüllt. Diese Lücke soll jetzt mit Transfers geschlossen werden.

Update vom 14. Januar, 14.43 Uhr: Der FC Bayern vermeldet einen weiteren Neuzugang! Am Freitag stellte der Rekordmeister das südkoreanische Talent Hyunju Lee vor. Der 18-jährige Mittelfeldspieler kommt vom Erstligisten FC Pohang Steelers an den Campus.

„Hyunju hat uns im Probetraining überzeugt und wir haben die Entscheidung getroffen, ihn zu verpflichten. Wir freuen uns, dass er ab sofort für unsere Amateure auflaufen wird und hoffen auf eine gemeinsame erfolgreiche Rückrunde“, wird Campus-Leiter Jochen Sauer zitiert.

FC Bayern auf Talente-Suche

Erstmeldung vom 14. Januar: München – Während die Bayern-Verantwortlichen schon früh beschlossen hatten, die Profi-Mannschaft nicht mit Winter-Neuzugängen zu verstärken, bläst die Münchner Nachwuchsabteilung zur Transfer-Offensive. Den Anfang machte der chinesische Torhüter Liu Shaoziyang (18), der vom FC Bayern bereits im Dezember fest verpflichtet wurde.

Der FC Bayern plant mit Liu Shaoziyang wohl eine Leihe nach Österreich.

Derzeit trainiert Shaoziyang mit der U19, weil er als Chinese keine Spielberechtigung für die Regionalliga-Mannschaft hat. Darum planen die Verantwortlichen eine Leihe nach Österreich (wir berichteten).

FC Bayern Campus: Südkoreaner Lee ist spielberechtigt

Anders sieht es beim gleichaltrigen Südkoreaner Hyun-ju Lee aus, der nach Informationen unserer Zeitung am Donnerstag seinen Vertrag am Campus unterschrieben hat. Er darf dank eines Abkommens mit den Ländern Südkorea, USA und Kanada als Nicht-Europäer in der Regionalliga Bayern auflaufen. Die Bayern leihen den Nachwuchs-Nationalspieler für ein Jahr von den Pohang Steelers aus und haben sich eine Kaufoption gesichert. Er ist für die Amateure eingeplant, kann aufgrund seines Alters aber auch in der A-Jugend spielen.

Hyun-ju Lee wechselt an den Bayern Campus.

In seiner Heimat Südkorea wird Edeltechniker Lee wegen seiner Körpergröße von nur 1,69 Metern mit dem Brasilianer Philippe Coutinho verglichen. Er gilt als technisch hervorragend ausgebildet und enorm explosiv auf den ersten Metern. Lee war bereits Anfang Dezember zum Probetraining am Campus und konnte die Verantwortlichen überzeugen. Kurios: Als feststand, dass er nach München wechseln wird, meldete er sich zu einem Führerschein-Schnellkurs an. Die Fahrprüfung hat er am 10. Januar bestanden – und einen Tag später ging es für ihn nach Deutschland. Lee wohnt am Campus und spricht derzeit nur Koreanisch.

FC Bayern: 1,5 Millionen für einen 15-Jährigen?

Ein Probetraining hat auch der schwedische Nachwuchs-Nationalspieler Matteo Perez Winlöf (16) absolviert. Der Schwede mit peruanischen Wurzeln war bereits vor einem halben Jahr am Campus vorstellig. Nun sollen sich die Münchner laut der Zeitung „Aftonbladet“ dazu entschieden haben, den Linksverteidiger mit einem Dreijahresvertrag auszustatten und ihn in die U 19 von Trainer Danny Galm zu integrieren.

Jonathan Asp Jensen entschied sich für den FC Bayern.

Wie auch Dänen-Talent Jonathan Asp Jensen (15). Das Blatt „BT“ berichtet, dass sich der zentrale Mittelfeldspieler für 1,5 Millionen Euro Ablöse der Münchner Nachwuchsabteilung für drei Jahre anschließen soll. Jensen stand auf dem Zettel einiger Topclubs. Aber was steckt hinter der Campus-Transferoffensive? Durch den Abstieg der Amateure aus der 3. Liga in die Regionalliga Bayern ist der Kader der Amateure hauptsächlich mit Spielern bestückt, die eigentlich noch in der U 19 spielen dürften. Nach dem Abstieg musste der FC Bayern einige Stammspieler aus der Vorsaison verleihen, um sie nicht in ihrer Entwicklung zu hemmen. Dadurch ist in der A-Jugend und B-Jugend ein Kader-Vakuum entstanden, das mit den Winter-Neuzugängen wieder aufgefüllt werden soll. Bleibt abzuwarten, ob sich das Personal-Puzzle so lösen lässt. (Manuel Bonke und Philipp Kessler) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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