Trainer im Interview

FC Bayern: Kovac bestimmt Kapitän und fordert höhere Ablösesummen von Trainern

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FC Bayern München - PK

Niko Kovac hat im Interview mit dem Sportmagazin Kicker verraten, wer FC-Bayern-Kapitän wird und was er über die Rolle eines Fußball-Trainers denkt.

München - Niko Kovac will als neuer Cheftrainer die Hierarchie beim FC Bayern München nicht umkrempeln. Fußball-Nationaltorhüter Manuel Neuer werde auch unter ihm Kapitän bleiben, sagte Kovac dem „Kicker“ (Montag). Auch die Frage, ob Thomas Müller weiter als Neuers Stellvertreter fungieren werde, bejahte der 46-Jährige. „Wir werden nichts ändern“, sagte Kovac.

Kovac über FC-Bayern-Kader: Viele mögliche Kapitäne

Prinzipiell könnte er die Kapitänsbinde allerdings zahlreichen Spielern geben, merkte der Trainer an. Arjen Robben, Franck Ribéry, Mats Hummels und Jérôme Boateng seien „auch alle Kapitäne, wenn auch ohne Binde“.

Niko Kovac: „Damit würde man erreichen, dass ein Trainer längere Überlebenschancen hat“

Zusätzlich plädiert er bei vorzeitigen Vereinswechseln von Trainern für höhere Ablösesummen. "Damit würde man erreichen, dass ein Trainer längere Überlebenschancen hat. Wenn man für jemanden viel Geld ausgibt, will man das nicht schnell wieder verlieren. Bei den Spielern ist es normal", sagte der neue Trainer des deutschen Fußball-Rekordmeisters in einem kicker-interview.

Kovac hatte beim vorzeitigen Wechsel von Eintracht Frankfurt von einer Ausstiegsklausel Gebrauch gemacht, der FC Bayern zahlte angeblich knapp über zwei Millionen Euro. Beim vorzeitigen Wechsel von Julian Nagelsmann von 1899 Hoffenheim zu RB Leipzig im kommenden Sommer wird eine Ablöse von fünf Millionen Euro fällig.

FC-Bayern-Trainer Niko Kovac stellt Spieler in den Mittelpunkt

Unabhängig davon misst Kovac den Spielern eine höhere Bedeutung bei als den Trainern, auch wenn letztere in der Verantwortung stünden. "Im Fußball sind die Spieler wichtiger als Trainer, weil sie auf dem Platz die Leistung bringen müssen. Der Trainer ist ein Teil des Teams, aber ich möchte ihn trotz der Verantwortung, die er trägt, nicht an die oberste Stelle heben", sagte er.

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SID/dpa

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