In „Das aktuelle Sportstudio“

BVB-Boss Watzke wird auf FC Bayern angesprochen - auf eine Frage will er nicht antworten

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Hans-Joachim Watzke war Studiogast in „Das aktuelle Sportstudio“.

Nach dem unglücklichen Remis gegen Hertha BSC war BVB-Boss Hans-Joachim Watzke zu Gast im Sportstudio. Dort konfrontierte ihn der Moderator mit Fragen zum FC Bayern - doch besonders auf eine wollte Watzke nicht antworten.

Mainz/Dortmund - Der BVB ist momentan Tabellenführer, den zwischenzeitlich in der Krise steckenden FC Bayern konnte Borussia Dortmund wochenlang auf Distanz halten. Die Freude bei den Bossen - trotz des 2:2 gegen Hertha - rund um Hans-Joachim Watzke ob dieser rar gewordenen Bundesliga-Konstellation ist nach wie vor groß. Dennoch durfte sich der BVB-Geschäftsführer am Samstagabend in „Das aktuelle Sportstudio“ des ZDF zunächst nicht so wirklich mit seinem Verein auseinandersetzen, sondern sollte zum Rekordmeister Stellung beziehen. Und das gefiel dem 59-Jährigen nicht so recht. 

Schon zu Beginn begrüßte Moderator Jochen Breyer seinen Studiogast mit der Frage: „Es heißt seit Jahren: ‚Wenn die Bayern schwächeln, dann müssen wir da sein‘. Könnte es dieses Jahr so weit sein?“ Watzke reagierte gefasst, erklärte, dass die Frage schon die Antwort impliziere und ergänzte: „Ich hab‘ nicht den Eindruck, dass sie schwächeln.“ Vielmehr glaube er, dass in der Bundesliga einige Klubs eine Leistungssteigerung im Vergleich zum letzten Jahr hinter sich hätten. Auf weiteres Nachhaken des Moderators, ob denn dieses Jahr „was ginge“, wollte der BVB-Boss nicht so recht eingehen - weshalb Breyer zum nächsten FCB-Thema schwenkte.

Watzke auf Frage zum FC Bayern: „Ich tu‘ Ihnen nicht den Gefallen“

Ob Watzke die Wut-Pressekonferenz des FC Bayern gesehen habe, in der Hoeneß, Rummenigge und Salihamidzic eine Medienschelte verteilt hatten, wollte Breyer wissen. Watzke lachte angestrengt und schilderte: „So ein paar Auszüge. Ich war gerade im Flugzeug. Als ich landete, hatte ich 150 SMS auf dem iPhone, und da dachte ich, es sei etwas Gravierendes passiert. Aber ich tu‘ Ihnen, Herr Breyer, natürlich nicht den Gefallen, das jetzt in irgendeiner Weise zu bewerten.“ Auf die Nachfrage, warum nicht, antwortete Watzke: „Wir (der BVB und der FC Bayern, Anm. d. Red.) stehen uns am 10. November gegenüber. Wir müssen nicht vorher schon irgendwelche Scharmützel abliefern.“

Breyer ließ nicht locker und versuchte sein Glück erneut. „Glauben Sie, dass es ein gigantisches Ablenkungsmanöver war, um den Fokus von der Mannschaft und vom Trainer zu nehmen?“, fragte der ZDF-Mann. „Nein, ich hab‘ eher den Eindruck, dass die Pressekonferenz eine Dynamik entwickelt hat, die vorher nicht beabsichtigt war“, ließ sich Watzke dann doch zu einem Statement hinreißen. 

Watzke zur Wut-PK des FC Bayern: „Wir müssen alle damit leben“

Die Gunst der Stunde nutzte Breyer aus und fragte, ob Watzke den Grund-Tenor teile. „Wir müssen alle damit leben, Kritik einzustecken.“ Die sei mittlerweile allerdings immer enthemmter, aggressiver und käme in kürzeren Abständen. Als Breyer ein weiteres mal nachhakte, setzte Watzke unter dem Thema dann einen endgültigen Schlussstrich. „Weitere Bewertungen kriegen Sie von mir nicht.“ 

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