Bleibt Messi jetzt doch?

Ex-Profis übernehmen argentinische Nationalmannschaft

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Pablo Aimar (rechts) spielte zuletzt für Benfica Lissabon (hier gegen Dimitar Berbatow von Manchester United). Jetzt soll der Ex-Profi Argentiniens Nationalmannschaft trainieren.

Nach Argentiniens überraschendem Achtelfinal-Aus bei der WM in Russland sollen es nun zwei ehemalige Nationalspieler richten.

Buenos Aires - Nach Argentiniens enttäuschender Leistung bei der Fußball-WM in Russland sollen nun zwei Ex-Profis das Team wieder auf Erfolgskurs bringen: Lionel Scaloni und Pablo Aimar übernehmen als Interims-Trainer die Nationalmannschaft. Das gab der Verband am Donnerstagabend (Ortszeit) bekannt. Sie sollen bis mindestens Dezember die Mannschaft verantworten, die bei der WM bereits im Achtelfinale ausgeschieden war. Als Torwarttrainer fungiert Martin Tocalli.

Bis Ende des Jahres hofft der Verband, einen neuen Coach als Nachfolger für den erfolglosen Jorge Sampaoli gefunden zu haben, der sich letztlich mit dem Verband auf eine Vertragsauflösung geeinigt und damit den Weg für einen Neuanfang frei gemacht hatte. „Wir nehmen uns die Zeit, die richtige Entscheidung zu treffen“, betonte Verbandschef Claudio Tapia. Sampaoli hatte den Posten im Sommer 2017 übernommen und einen Fünfjahresvertrag unterschrieben.

Wie schaut es um Messis Zukunft aus?

Unklar ist weiterhin, ob Kapitän Lionel Messi mit 31 Jahren und nach vier gescheiterten WM-Versuchen seine Karriere in der Albiceleste fortsetzen wird. Nach der WM verbrachte er mit seiner Familie Zeit im Urlaub auf Ibiza, mit dem FC Barcelona ist er mittlerweile wieder in die Saisonvorbereitung eingestiegen. Geäußert hat sich Messi zu seiner Zukunft in der Nationalmannschaft noch nicht.

Scaloni gehörte während der WM zu den Assistenten Sampaolis und verantwortet die U20, Aimar arbeitete als U17-Coach. Der 38-Jährige bestritt selbst 53 Länderspiele für Argentinien und gehörte zum WM-Kader 2002 und 2006. Die erste Partie nach dem WM-Scheitern steht am 7. September in Los Angeles gegen Guatemala an, vier Tage später spielt Argentinien in New Jersey gegen Kolumbien.

dpa

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