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Titelkämpfe waren erfolgreich

Erkältungen bremsen die Inzeller aus: Trotzdem erfolgreiche Einzelstrecken-Meisterschaften

Die Inzeller Eisschnellläuferin Anna Ostlender heimste den Sieg über 500 Meter und Bronze über 1000 Meter ein.
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Die Inzeller Eisschnellläuferin Anna Ostlender heimste den Sieg über 500 Meter und Bronze über 1000 Meter ein.
  • Siegi Huber
    VonSiegi Huber
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Einige Eisschnellläufer vom DEC Inzell hatten bei den deutschen Einzelstrecken-Meisterschaften in der heimischen Max-Aicher-Arena mit Erkältungen zu kämpfen. Trotzdem waren die Titelkämpfe aus Inzeller sicht erfolgreich.

Inzell – Für die Eisschnellläufer des DEC Inzell sind die Deutschen Einzelstrecken-Meisterschaften in der heimischen Max-Aicher-Arena sehr erfolgreich verlaufen. Insgesamt schafften die heimischen Kufenflitzer sieben Podestplätze. Joel Dufter sicherte sich Titel über 500 und 1000 Meter, dazu gewann Anna Ostlender über die 500 Meter. Vizemeisterin über 1500 Meter wurde Josefine Heimerl mit nur vier Tausendsteln Rückstand auf die Berlinerin Michelle Uhrig. Dazu kamen dritte Plätze von Leia Behlau über 1500, Katja Franzen über 500 und Anna Ostlender über die 1000 Meter.

Joel Dufter (Mitte), hier mit Nico Ihle und Hendrik Dombek (v.l.), holte gleich zwei Goldmedaillen.

„Mit den Ergebnissen sind wir sehr zufrieden“, bilanzierte der verantwortliche Inzeller Trainer Andreas Kraus. Großes Lob hatte er für Anna Ostlender. „Bei ihr ist unser Plan voll aufgegangen, vom Trainingsprozess her sind ihre Ergebnisse keine große Überraschung.“ Ostlender gibt zu, dass sie vor den Meisterschaften nicht wie geplant trainieren konnte: „Trotz meiner zuletzt nicht optimalen Vorbereitung wegen meiner Krankheit habe ich versucht, mich zu fokussieren. Ich bin alle Läufe sauber gelaufen, habe aber gegen Ende gemerkt, dass die Erkältung noch in mir steckt.“

Schnellstes Ergebnis der Karriere

Das Highlight war ihr zweites Rennen über 500 Meter, mit 39,24 Sekunden war sie so schnell wie noch nie in ihrer Karriere. Ganz in Ordnung fand Joel Dufter seine beiden Titel über die Sprintstrecken. „Die Läufe waren solide und die Zeiten in Ordnung. Der zweite Lauf über 500 Meter (35,23) war gut. Nachdem ich eine kleine Wettkampfpause gemacht habe, wusste ich nicht genau, wo ich stehe“, so der 26-jährige.

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Dufter wird nun seinen Fokus voll auf die ersten Weltcups richten und versuchen, das Ticket für Olympia in Peking möglichst schnell zu lösen. „Für mich waren die Rennen ein richtiger Nervenkrimi“, verriet Josephine Heimerl nach ihren drei Wettkämpfen, wo es zum Abschluss über die 1500 Meter zum zweiten Platz reichte. „Da habe ich alles gegeben. Ich wollte nach meiner Krankheit ja unbedingt fit werden.“ Zunächst wurde sie über 500 Meter Fünfte und dann über 1000 Meter Vierte. „Leider war sie nicht zu einhundert Prozent fit, hat aber Charakter gezeigt. Schade, dass es nicht ganz gereicht hat“, so Kraus zur Leistung seines Schützlings.

Anna Ostlender (Mitte) siegte im Lauf über 500 Meter vor Sophie Warmuth (links) und Katja Franzen.

Nur ein Start für Katja Franzen

Der große Pechvogel aus Sicht des DEC war Katja Franzen. Nach ihrem dritten Platz über 500 Meter konnte sie über 1000 Meter krankheitsbedingt nicht mehr starten. „Leider habe ich die Erkältung nicht ganz aus dem Körper bekommen“, so die 31-jährige. „Sie hat es probiert, ärgerlich dass sie nicht zeigen konnte, was in ihr steckt“, meinte ihr Trainer. Für Leia Behlau war der dritte Platz über 1500 Meter das Zuckerl bei den Meisterschaften. „Das ist meine erste Medaille bei den Senioren. Noch ist nicht alles wie erhofft gelaufen, aber für die nächsten Wochen bin ich optimistisch“, so Behlau die bei Michi Restner trainiert.

Eine gute Entwicklung sah Trainer Andreas Kraus aber auch bei den ganz jungen Inzeller Athleten, die im Konzert der Großen sehr gute Zeiten ablieferten. So sorgte Maira Jasch mit dem fünften Platz über 5000 Meter und Platz vier im Massenstart aufhorchen ließ. „Das war richtig stark“, lobte der Trainer. Anhand der Ergebnisse haben Dufter und Ostlender die Qualifikation für die Weltcups in Polen und Norwegen über die kurzen Strecken geschafft. Heimerl wird die 1000 und 1500 Meter, sowie den Team-Wettbewerb in Angriff nehmen. Behlau konnte nur das Ticket über 1500 Meter für den ersten Weltcup in Polen lösen, in Norwegen ist sie nicht dabei.

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