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Anna Ostlender überzeugt

Einheimische Talente überzeugen beim ersten Eisschnelllauf-Junioren-Weltcup in Inzell

Anna Ostlender überzeugte beim ersten Eisschnelllauf-Junioren-Weltcup in Inzell.
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Anna Ostlender überzeugte beim ersten Eisschnelllauf-Junioren-Weltcup in Inzell.
  • Siegi Huber
    VonSiegi Huber
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Beim ersten Eisschnelllauf-Junioren-Weltcup in der Inzeller Max-Aicher-Arena hat es aus heimischer Sicht zufriedenstellende Ergebnisse gegeben. Anna Ostlender zeigte eine starke Leistung, zudem wurden viele persönliche Bestzeiten aufgestellt.

Inzell – Anna Ostlender vom DEC Inzell hat beim ersten Eisschnelllauf-Junioren-Weltcup in der heimischen Max-Aicher-Arena für die herausragenden Ergebnisse aus heimischer Sicht gesorgt. Die 19-Jährige gewann über die 500 Meter in 39,04 Sekunden. Über 1.000 Meter wurde sie Zweite, ebenfalls im Team zusammen mit Michael Roth aus Mylau. Dazu wurde sie in der Klasse des Neo-Seniors im Massenstart Fünfte und Achte im Rennen über 1.500-Meter. Auf drei Strecken (500, 1.000 und 1.500 Metern) gelangen ihr persönliche Bestzeiten.

Anna Ostlender während des Trainings in der Inzeller Max-Aicher-Arena.

„Ich wollte so viele Strecken wie möglich laufen um möglichst viele Reize zu setzen“, sagte Ostlender zu ihren fünf Starts am Wochenende. „Ich habe sie aus dem Training herauslaufen lassen. Die Ergebnisse sind trotzdem für mich sehr überraschend, schließlich hat sie zwei Weltcups bei den Senioren hinter sich“, so ihr Trainer Andreas Kraus. „Eigentlich war ich erstmals gar nicht begeistert, dass ich nach zwei Wochen Weltcup auch bei den Neos laufen soll“, gab die 19-Jährige offen zu.

„Im Nachhinein war der Plan von Andreas in Ordnung. Die Ergebnisse sind gut für den Kopf.“ Nun hat Anna Ostlender ein neues Ziel, sobald wie möglich soll über die 500 Meter eine 38er-Zeit stehen. „Das hätte ich dieses Wochenende schon erreichen können, allerdings bin ich in der zweiten Kurve ziemlich gestolpert“, sagt sie. Nicht am Start bei den Neo-Senioren war Josephine Heimerl wegen einer Erkältung. „Sie muss sich jetzt richtig auskurieren“, meinte Andreas Kraus.

Viele Bestzeiten im Nachwuchsbereich

Als verantwortlicher Trainer beim DEC zeigte sich Kraus auch mit den Leistungen seiner jüngeren Schützlinge zufrieden. „Wir haben fünfzehn persönliche Bestzeiten aufgestellt und die Kadernormen erfüllt. Die internationale Konkurrenz war sehr stark. Meine Sportler sind noch sehr jung und werden sich weiterentwickeln“, versprach Kraus. So erreichte Gabriel Groß über 3.000 Meter den 16. Platz knapp vor Maximilian Geppert. Im Massenstart kam Groß als 13. ins Ziel, zuvor wurde er im Halbfinale Zweiter. Dazu kam Rang 18 über 1.500 Meter. Felix Motschmann bewältigte die 500 Meter als 21. in 37,04 Sekunden mit persönlicher Bestzeit, auch die 1.000 Meter schaffte er mit Bestzeit (1:13,18) mit Platz 24.

Im Mixed-Bewerb kam Motschmann mit Josephine Schlörb auf den vierten Platz. Bei den Mädchen sorgten Maira Jasch und Isabel Kraus für eine Reihe von persönlichen Bestzeiten. Jasch erreichte den 13. Platz über 3.000 Meter und den neunten Rang im Massenstart. Isabel Kraus wurde 24. über die 1.000 Meter, 16. auf den 1.500 Metern und 27. über 500 Meter und im Massenstart war es am Ende Rang 13. Aus deutscher Sicht gab es herausragende Ergebnisse bei den Neo-Senioren für den Berliner Niklas Kurzmann, der die 500 Meter gewann.

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Michael Roth (Mylau) wurde zweiter über die 1.000 und dritter über die 1.500 Meter. Dominiert wurden die Rennen allerdings von den Läufern aus den Niederlanden, Italien, und Russland. Bereits kommendes Wochenende geht der 2. Junioren-Weltcup in der Inzeller Max-Aicher-Arena über die Bühne. Dann werden wieder über 200 Nachwuchssportler am Start sein.

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