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Wechsel vom Formel-Sport

Jüngster Schumacher-Spross startet jetzt in der DTM: „Muss mich noch an vieles gewöhnen“

David Schumacher ist in die DTM gewechselt und fährt dort für Mercedes.
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David Schumacher ist in die DTM gewechselt und fährt dort für Mercedes.
  • Alexander Kaindl
    VonAlexander Kaindl
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David Schumacher hat den Formel-Sport verlassen und fährt inzwischen in der DTM. In seinem ersten Rennen landete er auf Platz 20.

München - Der Traum ist vorerst geplatzt: David Schumacher wird so schnell nicht in der Formel 1 landen. Der Sohn von Ralf Schumacher und Neffe von Michael Schumacher fuhr in den vergangenen beiden Jahren in der Formel 3, ist nun aber in die DTM gewechselt. Dort standen am Wochenende die ersten Rennen an. Bei seinem Debüt belegte der Cousin von Formel-1-Pilot Mick Schumacher den 20. Platz.

David Schumacher
Geboren: 23. Oktober 2001 (Alter: 20 Jahre), Salzburg, Österreich
Winward-Mercedes
DTM
Eltern: Ralf Schumacher, Cora Schumacher

David Schumacher fährt für Mercedes in der DTM: Platz 20 im ersten Rennen

Der 20-Jährige erklärte nach dem Rennen: „Ich bin so weit zufrieden, aber ich muss mich noch an vieles gewöhnen.“ Natürlich fährt es sich mit den GT-Boliden komplett anders als mit den Formel-Autos, das weiß der jüngste Schumacher-Spross nur zu gut. Deshalb braucht er noch Zeit, um sich weiter auf die Gegebenheiten und seinen Mercedes einzustellen. Auf Instagram schrieb David Schumacher: „Das erste Rennen in der DTM ist vorbei, ich habe heute viel gelernt und herausgefunden, wie weit ich beim Überholen gehen kann. Ich muss mich aber noch an die Hitze gewöhnen.“ In DTM-Cockpits sind Temperaturen um die 60 Grad Celsius normal.

Generell hat Schumi junior aber großen Spaß am GT-Sport, weil im Rennen „viel mehr mit Kontakt zu anderen Autos“ und mit mehr „Risiko“ gearbeitet werden könne, wie er vor dem Renn-Wochenende im portugiesischen Portimao gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe erklärte: „Im Formel-Sport ist es mit den frei stehenden Rädern so, dass man bei einem Kontakt das Rennen zu 99 Prozent nicht beenden kann. In der DTM gibt es mehr Knautschzonen, in denen man etwas austesten kann.“

David Schumacher in der DTM: Saisonauftakt in Portimao

Gewonnen hat das erste Rennen übrigens der Österreicher Lucas Auer (Mercedes). Er setzte sich vor seinem deutschen Marken-Kollegen Luca Stolz (Kirchen) durch. Das Podium komplettierte der Italiener Mirko Bortolotti im Lamborghini. Titelverteidiger Maximilian Götz (Uffenheim) spielte im Kampf um den Rennsieg keine Rolle und kam im Mercedes auf Platz elf ins Ziel. DTM-Rückkehrer und Ex-Champion Rene Rast (Minden) schied im Audi beim ersten Rennen auf dem portugiesischen Kurs vorzeitig aus.

Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist das Fahrerfeld enorm angestiegen. Statt 19 Autos stehen in diesem Jahr 29 von sechs Marken (Audi, BMW, Ferrari, Lamborghini, Mercedes, Porsche) am Start. Für die Rennserie ist es die zweite Saison mit den GT3-Fahrzeugen. Serienchef Gerhard Berger nennt die DTM die „anspruchsvollste GT3-Meisterschaft der Welt“.

Schumachers in der DTM und der Formel 1

Das zweite Rennen des Wochenendes findet am Sonntag (13.30 Uhr/ProSieben und ServusTV) statt. Insgesamt stehen acht Rennwochenenden mit 16 Läufen an, das Serienfinale steigt am 8./9. Oktober auf dem Hockenheimring. Das nächste Event ist am 21./22. Mai auf dem Lausitzring angesetzt.

Für David Schumachers Cousin Mick wird es am 8. Mai wieder ernst: Dann startet die Formel 1 in Miami (alle Termine im Rennkalender). (akl/sid)

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