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Niederlage in Madrid

Lewandowski-Boss stürmt nach Clásico in die Schiedsrichter-Kabine

  • VonStefan Schmid
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Nach der Niederlage im Clásico gegen Real Madrid stürmt Barca-Präsident Joan Laporta die Schiri-Kabine. Die Strafe für den Spanier ist wohl sehr gering.

Madrid - Es war ein gebrauchter Tag für den FC Barcelona. Im Clásico gegen Real Madrid setzte es eine 1:3-Niederlage, die auch den Verlust der Tabellenführung bedeutete. Nicht alle konnten die Niederlage am Sonntag mit Fassung tragen beim Verein von Robert Lewandowski, denn Barca-Präsident Joan Laporta stürmte nach dem Spiel die Kabine der Schiedsrichter und verlangte eine „Erklärung“.

Offensichtlich verortete Laporta die Schuld der Pleite nicht beim eigenen Team, sondern bei den Unparteiischen. Für seine Entgleisung wird der Präsident wohl mit einer vergleichsweise geringen Strafe davonkommen. Währenddessen ließ der Trainer der Katalanen, Xavi, mit einer eigenwilligen Interpretation des Spiels aufhorchen, in dem Lewandowski eine hochkarätige Chance liegen ließ.

Nach Barca-Niederlage: Laporta ungehalten

Die Niederlage in Madrid wird für Joan Laporta ein Nachspiel haben. Denn wie spanische Medien übereinstimmend berichten, betrat der Präsident des FC Barcelona nach der Clásico-Niederlage gegen Real Madrid ohne Erlaubnis die Kabine der Schiedsrichter. Diese wollte er aufgrund vermeintlicher Fehlentscheidungen zur Rede stellen.

Joan Laporta, Präsident des FC Barcelona, zog sich das Feilchen nicht bei der Konfrontation mit den Schiedsrichter zu.

So wurde im Bericht des Schiedsrichters José María Sánchez Martínez in der Kategorie „Andere Vorfälle“ das Eindringen von Laporta festgehalten. „Nachdem das Spiel beendet ist und das Schiedsrichterteam in der Umkleidekabine ist, betritt der Präsident des FC Barcelona, Herr Joan Laporta Estruch, die Umkleidekabine und bittet wiederholt um Erklärungen zu einigen Situationen des Spiels.“

Geringe Strafe für Laporta – Lewandowski wird Elfmeter versagt

Für seine Entgleisung wird Laporta zur Kasse gebeten. Die katalanische Zeitung Mundo Deportivo berichtet davon, dass der Lewandowski-Boss aller Wahrscheinlichkeit nach ein Bußgeld von 602 Euro bezahlen werden müsse. Unter Umständen kann diese Summe wohl auch noch anwachsen, allerdings dürfte der Betrag Laporta so oder so nicht besonders weh tun. Während der eine Ärger erst noch verrauchen dürfte, wittert Barcelona in der Champions League bereits den nächsten Skandal.

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Die Verärgerung von Laporta war nicht ganz ungerechtfertigt, denn in der Tat gab es einige streitbare Situationen, in denen gegen Barcelona entschieden wurde. Unter anderem entschied sich das Schiedsrichtergespann gegen einen Elfmeterpfiff in der 73. Minute, als Lewandowski von Carvajal im Strafraum gefoult wurde. Dass dies aber nicht das Eindringen in die Kabine der Schiedsrichter rechtfertigt, sollte auch Laporta einleuchten.

Lewandowski vergibt Großchance und Xavi spricht von Dominanz

Marc-André ter Stegen im Tor der Katalanen musste bereits nach zwölf Minuten den Ball aus dem eigenen Netz holen und kassierte damit den ersten Treffer nach 636 Minuten ohne Gegentor. Während es hinten klingelte, zeigte sich Robert Lewandowski vorne ungewohnt abschlussschwach. In der 25. Minute kam der Pole am langen Pfosten an eine scharfe Hereingabe von Raphinha, beförderte den Ball aus einem Meter aber über den Querbalken.

Robert Lewandowski wird von Carvajal zu Fall gebracht, erhält aber keinen Strafstoß.

Während man gut und gerne von einer verdienten Niederlage der Katalanen in Madrid sprechen kann, hatte Barca-Trainer Xavi eine etwas andere Sicht auf das Spiel. „Wir haben dominiert, wir hatten Madrid im Griff, ohne großartig zu spielen, wir hatten unsere Momente“, so der Trainer nach dem Spiel am Mikrofon von DAZN. Während Lewandowski mit seinem neuen Klub langsam abrutscht, heimst sein ehemaliger Back-Up in München viel Lob ein. (sch)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Urbanandsport

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