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19. Spieltag

Bundesliga: Das war der Samstag, das kommt am Sonntag

Pal Dardai
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Ist zurück auf der Hertha-Bank: Pal Dardai. Foto: Thomas Frey/dpa

Sieben Punkte Vorsprung hat Meister FC Bayern nach 19 Spielen in der Bundesliga - so richtig spannend wird die Liga erst dahinter. Leipzig bleibt der ärgste Verfolger, der BVB gewinnt mal wieder. Im Keller bringen zwei Hoffnungsträger bei ihren Comebacks nicht die Wende.

Berlin (dpa) - Der FC Bayern siegt wieder einmal souverän, Borussia Dortmund beendet seine kurze Sieglos-Serie, und der FC Schalke gewinnt auch mit Klaas-Jan Huntelaar nicht: Die großen Überraschungen sind in der Fußball-Bundesliga am Samstag ausgeblieben.

Pal Dardais Comeback als Cheftrainer bei Hertha BSC geht trotz guter Leistung daneben, am Sonntag steht ein weiterer Rückkehrer im Fokus. Für den Aufreger des Wochenendes sorgen ein Münchner und ein Berliner Fußball-Profi.

BEWERBUNG: Bundestrainer Joachim Löw schaute auf der Tribüne zu, seine Ex-Nationalspieler Jérôme Boateng und Thomas Müller trafen. Beim souveränen 4:1-Sieg der Bayern gegen die TSG 1899 Hoffenheim glänzten die beiden Weltmeister von 2014 als Torschützen. «Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Sicherlich war nicht alles top, aber ich bin zufrieden», lobte Trainer Hansi Flick seine Mannschaft, die den vierten Ligasieg in Serie holte und weiter souverän Erster ist.

BAYERN-JÄGER: Sieben Punkte Rückstand hat RB Leipzig auf den FC Bayern, und trotzdem sind die Sachsen nach 19 Spieltagen der einzige verbliebene ernsthafte Verfolger der Münchner. «Nach vorne schauen können wir erst, wenn die Bayern auch Punkte verlieren», sagte Torhüter Peter Gulacsi, der mit seiner starken Leistung zum 1:0-Sieg im Verfolger-Duell gegen Bayer Leverkusen beitrug. Bei fünf Zählern Vorsprung auf Frankfurt ist RB klar auf Königsklassen-Kurs, doch Gulacsi warnte mit Blick auf das große Verfolger-Feld: «Komfortabel ist das nicht, wenn man sieht, welcher Druck von hinten kommt.»

TRENDWENDE: Nach einer Woche zum Vergessen mit nur einem Punkt aus drei Partien war der BVB in der Liga auf Rang sieben abgerutscht. Nun siegte der Vize-Meister verdient mit 3:1 gegen den FC Augsburg und ist zumindest wieder näher dran an den Königsklassen-Rängen. «Es hat uns gut getan, heute wieder zu gewinnen. Die Art und Weise war für mich überzeugend», sagte Sportdirektor Michael Zorc über die Leistung seiner Mannschaft, die trotz frühen 0:1-Rückstands und nach dem verschossenen Handelfmeter von Erling Haaland zurückkam.

COMEBACK: Nach 19 Monaten ist Pal Dardai zurück als Cheftrainer von Hertha BSC. Sein Debüt dürfte sich der 44-Jährige aber anders vorgestellt haben: Nach dem 1:3 bei Eintracht Frankfurt wird die Hertha am Sonntag noch tiefer in den Tabellenkeller rutschen. «Wir wissen, wo wir in der Tabelle stehen, und müssen realistisch sein. Da helfen uns nur Punkte», sagte Torhüter Rune Jarstein, der in Frankfurt überraschend für Alexander Schwolow im Tor stand.

MISERE: Eine starke erste Hälfte, die Rückkehr des Hoffnungsträgers - doch am Ende steht beim FC Schalke das ernüchternde 1:1 gegen Werder Bremen und Tabellenplatz 18. Beim kriselnden Revierclub schwindet die Hoffnung auf den Klassenverbleib nach acht Punkten aus 19 Spielen. Trainer Christian Gross und Rückkehrer Huntelaar verbreiteten trotzdem Optimismus: «Ein Zähler ist besser als keiner. Auf den Punkt müssen wir aufbauen», sagte der 37 Jahre alte Niederländer.

TATTOO-WIRBEL: Damit die Bundesliga trotz Corona-Pandemie spielen kann, müssen sich alle Beteiligten an strenge Hygieneregeln halten. Umso härter fallen nun die Strafen für den Münchner Corentin Tolisso und Matheus Cunha von Hertha BSC aus. Beide Profis ließen sich zuletzt neue Tätowierungen stechen - ohne Maske. «Dieser Verstoß ist sehr ärgerlich und auf keinen Fall zu tolerieren», sagte Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Den Franzosen Tolisso, der sich noch am Abend via Twitter bei den Fans entschuldigte, erwartet eine «empfindliche Geldstrafe», gleiches gilt für Cunha.

RÜCKKEHRER: Zweieinhalb Jahre war er weg, bei Crystal Palace in der englischen Premier League zuletzt ausgemustert: Ex-Nationalspieler Max Meyer kehrt beim 1. FC Köln auf die Bundesliga-Bühne zurück. Im Abstiegs-Duell des Tabellen-16. Köln mit dem 15. Bielefeld am Sonntag dürfte der Olympia-Zweite von 2016 zumindest im Kader stehen. «Für mich war die Perspektive entscheidend, spielen zu können», hatte der 25 Jahre alte frühere Schalker Bundesliga-Profi erklärt, der für den Wechsel nach Köln nach Club-Angaben auf viel Geld verzichtet.

© dpa-infocom, dpa:210130-99-238035/3

19. Bundesliga-Spieltag

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