Etwas erreichen, nicht etwas vermelden

Hoffmann erklärt neues Denken beim  HSV - wirtschaftlich schwierige Situation

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Bernd Hoffmann will den HSV schnellstmöglich wieder in die Bundesliga führen.

Nach dem erstmaligen Abstieg in die 2. Bundesliga muss sich der Hamburger SV neu finden. Vorstandschef Bernd Hoffmann fordert ein Umdenken und verweist auf die finanzielle Lage des HSV.

Hamburg - Der neue Vorstandschef Bernd Hoffmann fordert nach dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga ein Umdenken beim Hamburger SV. Es gehe jetzt nicht um Europas Top-20, betonte der 55-Jährige in einem Interview mit dem Kicker (Donnerstag). „Wir müssen beim HSV die 2. Liga bedingungslos annehmen. Es wird ein steiniger Weg“, sagte er. „Aber es wird endlich wieder darum gehen, etwas zu erreichen, und nicht darum, etwas zu vermelden.“

Die gute Stimmung, die trotz des erstmaligen Abstiegs aus der Bundesliga nach 55 Jahren in und um den HSV herrscht, sei hilfreich, „aber sie darf den Blick für die Realität nicht versperren“, meinte Hoffmann. Er verwies darauf, dass sich der Verein auch in einer wirtschaftlich schwierigen Situation befindet.

Hoffmann war am Samstag nach sieben Jahren auf den Posten des Vorstandschefs zurückgekehrt. Der Aufsichtsrat, dessen Vorsitzender er war, berief ihn in das Amt, das er schon einmal von 2003 bis 2011 ausgeübt hatte. Sein Comeback beim HSV war ihm bereits am 18. Februar gelungen, als er zum Präsidenten des Gesamtvereins gewählt wurde.

Er sieht den Club auf den entscheidenden Positionen gut aufgestellt. Am Montag hatte er Ralf Becker als neuen Sportvorstand präsentiert. Mit dem ehemaligen Geschäftsführer Sport des Zweitliga-Dritten  Holstein Kiel und dem für Finanzen zuständigen Frank Wettstein bildet Hoffmann den Vorstand. Becker und Trainer Christian Titz müssen nun einen Kader aufstellen, um den sofortigen Wiederaufstieg zu schaffen.

dpa

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