Ausschreibung des nächsten TV-Vertrags

Montagsspiele in der Bundesliga: So plant die DFL in Zukunft

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Fans des FC Bayern protestieren in Berlin gegen die Montagsspiele der Bundesliga.

Wie geht es mit den zu dieser Saison eingeführten Montagsspielen in der Fußball-Bundesliga weiter? Aus einer DFL-Stellungnahme gehen die Pläne hervor.

Berlin - In der Fußball-Bundesliga soll es auch in den kommenden Jahren nicht mehr als fünf Montagsspiele geben. Wie die „Funke Mediengruppe“ berichtet, will sich die Deutsche Fußball Liga (DFL) auch bei der Ausschreibung des nächsten TV-Vertrags auf diese Anzahl der Spiele beschränken. „Bei der DFL gibt es derzeit keine Pläne, die Anzahl der Montagsspiele auszuweiten“, wird in dem Bericht aus einer DFL-Stellungnahme zitiert.

Die Einführung des zusätzlichen Spieltags zur laufenden Saison sei laut DFL ohnehin „nicht aus kommerziellen Gründen“ geschehen. Man habe die Europa-League-Starter entlasten wollen. „Auf die Montagsbegegnungen entfällt mehr als ein Prozent der Medienerlöse.“

Zuletzt hatte sich unter den Fans immer größerer Protest gegen die Montagspartien geregt. „Die BVB-Fan- und Förderabteilung lehnt Montagsspiele sowie die weitere Aufsplittung von Spieltagen grundsätzlich ab. Denn egal, ob Schüler, Studenten oder Arbeitnehmer: Für viele Fans ist der Stadionbesuch an einem Montagabend mit unzumutbaren Strapazen verbunden“, hieß es beispielsweise zuletzt in einer Erklärung der Fanabteilung von Borussia Dortmund.

„Es ist unserer Auffassung nach an der Zeit, der Kommerzialisierung und Profitmaximierung im Profifußball verstärkt entgegenzuwirken und im Fußball das zu stärken, was ihn ausmacht: Seine gesellschaftliche Bedeutung und seinen verbindenden Charakter“, kommentierte die Fan-Abteilung.

Einige Anhänger des Revierclubs wollen die Montagspartie ihres Clubs am 24. Spieltag gegen den FC Augsburg boykottieren und nicht ins Stadion kommen. Eine Woche zuvor bestreitet Eintracht Frankfurt gegen RB Leipzig das erste Montagsspiel der Saison.

dpa

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