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Nach Alkohol-Fahrt und Trainings-Frust

Immer wieder Ärger um Pavard: Gerüchte um Bayern-Abschied im Winter

In den letzten Wochen machte Benjamin Pavard neben dem Platz keine gute Figur. Berichten zufolge droht sogar ein Abschied des Verteidigers, ein Klub würde ihn offenbar gerne schon im Winter verpflichten.

München – In den vergangenen Spielzeiten war Benjamin Pavard eine der tragenden Stützen beim FC Bayern, in der laufenden Saison wird der Gegenwind stärker. Der Rechtsverteidiger muss aktuell um seine Stammposition bangen, zudem machte er kürzlich mit einer Eskapade außerhalb des Platzes auf sich aufmerksam. Wie spanische Medien berichten, wird der 26-Jährige immer unzufriedener, weshalb sich bereits andere Vereine in Position bringen.

Benjamin Pavard
Geboren: 28. März 1996 in Maubeuge, Frankreich
Beim FC Bayern seit: Juli 2019
Pflichtspiele für den FC Bayern: 138 (9 Tore)
Länderspiele: 46 (2 Tore)

Benjamin Pavard von Stammposition verdrängt – Verteidiger fiel zuletzt negativ auf

Beim Auswärtsspiel bei Hertha BSC am vergangenen Wochenende stand Pavard über die gesamte Spielzeit auf dem Platz, allerdings spielte der Franzose angesichts der Münchner Personalsorgen auf der Innenverteidigerposition. Auf Pavards rechter Seite sorgte Noussair Mazraoui für Wirbel. Der Sommerneuzugang bot sich in den vergangenen Wochen mit guten Leistungen an und verdrängte seinen Konkurrenten zunehmend von dessen Stammplatz.

Sportlich wird Pavard in München nicht infrage gestellt, auch er hat einen Anteil am neuerlichen Aufschwung der Bayern und spielt nach eigener Aussage sogar lieber in der Zentrale. Doch neben dem Platz läuft nicht alles rund. Einem Bericht zufolge soll er erst vor wenigen Tagen beim Training frustriert gewirkt und den Augenkontakt mit seinem Chefcoach Julian Nagelsmann vermieden haben. Hinzu kommt, dass der Weltmeister von 2018 für seine neuerliche Alkohol-Fahrt samt Führerscheinentzug zum Rapport bei Sportvorstand Hasan Salihamidzic antreten musste.

Berichten zufolge ist Benjamin Pavard derzeit nicht besonders glücklich beim FC Bayern.

Offenbar noch keine Vertragsgespräche mit Benjamin Pavard – wechselt er im Sommer?

Besonders förderlich sind diese Umstände nicht, besonders aufgrund des 2024 auslaufenden Vertrags des französischen Nationalspielers. Wie Sky berichtet, gibt es bislang noch keine Annäherungen bezüglich einer Verlängerung des Arbeitspapiers. Dies wiederum ruft nun andere Vereine auf den Plan.

Wie Pavard selbst im September in einem Interview mit Telefoot verriet, seien einige Topklubs an einem Transfer im letzten Sommer interessiert gewesen. „Ich hatte Anrufe von verschiedenen Vereinen“, meinte er damals. Er jedoch sei aufgrund seines Trainers Nagelsmann in der bayerischen Landeshauptstadt geblieben.

Folgt Pavard Lewandowski nach Barcelona? Katalanen bringen sich in Position

Nun scheint ein Wechsel wieder wahrscheinlicher. Wie die katalanische Zeitung El Nacional erfahren haben will, soll sich Pavard beim deutschen Rekordmeister nicht mehr besonders wohlfühlen. Darum lauert der FC Barcelona dem Bericht zufolge bereits auf einen Transfer im kommenden Sommer.

Ähnlich wie bei Robert Lewandowski könnten die Katalanen einen Bayern-Star mit einem Jahr Restvertragsdauer verpflichten. Die Münchner könnten unabhängig vom aufnehmenden Verein im Falle eines Transfers im kommenden Sommer eine ordentliche Ablöse für den einstigen 35-Millionen-Einkauf vom VfB Stuttgart einspielen.

Die größten Flop-Transfers des FC Bayern München

Breno, von Januar 2008 bis 2012 beim FC Bayern, 12 Millionen Euro Ablöse, 33 Spiele für den FC Bayern. 
Im Winter 2008 kam der hochtalentierte Innenverteidiger für eine beachtliche Ablösesumme vom FC São Paulo nach München. Schwere Knieverletzungen warfen den Brasilianer immer wieder zurück. Nachdem er unter Alkohol- und Medikamenteneinfluss 2011 sein Haus in Grünwald in Brand setzte, wurde er zu 3 Jahren und 9 Monaten Haft verurteilt. Nach seiner frühzeitigen Haftentlassung kehrte Breno zu seinen Jugendverein São Paulo zurück.
Edson Braafheid, von 2009 bis Januar 2011 beim FC Bayern, 2 Millionen Euro Ablöse, 19 Spiele für den FC Bayern.
Als Wunschtransfer von Louis van Gaal an die Säbener Straße gekommen, fand sich der Niederländer meistens auf der Bank wieder. Wurde 2010 für ein halbes Jahr an Celtic Glasgow verliehen und verließ Anfang 2011 München ablösefrei in Richtung Hoffenheim.
Danijel Pranjić, von 2009 bis 2012 beim FC Bayern, 7,7 Millionen Euro Ablöse, 85 Spiele für den FC Bayern. 
Für eine satte Ablöse wechselte der Kroate vom SC Heerenveen an die Säbener Straße. Genauso wie Braafheid ein Wunschtransfer von Louis van Gaal. Kam Pranjić unter dem Niederländer noch regelmäßig zum Einsatz, änderte sich dies in der Saison 2011/12 unter Jupp Heynckes. Der Vertrag wurde nicht verlängert und der Außenverteidiger verließ ablösefrei den Verein zu Sporting Lissabon. Ein sattes Minusgeschäft für den FC Bayern.
Landon Donovan, von Januar bis März 2009 beim FC Bayern, ausgeliehen, 7 Einsätze (kein Tor) für den FC Bayern.
Ausgeliehen von LA Galaxy während der Klinsmann-Ära, konnte der US-Boy auch im zweiten Anlauf in Deutschland nicht durchstarten (zuvor bei Bayer Leverkusen). Die Verantwortlichen in München waren froh, dass sie keiner festen Verpflichtung zugestimmt hatten und so trennten sich die Wege schnell wieder. In den folgenden Jahren wurde Donovan von Los Angeles zweimal zum FC Everton ausgeliehen. Auch hier blieb es bei Kurzbeschäftigungen.
Die größten Flop-Transfers des FC Bayern München

Benjamin Pavard weckt in Madrid Interesse – Chelsea denkt offenbar an Wintertransfer

Aber nicht nur in Barcelona soll Pavard Interesse wecken. Wie das spanische Portal Diario Gol schreibt, soll auch Real Madrid ein Auge auf ihn geworfen haben, besonders Präsident Florentino Pérez traut dem Bayern-Profi eine tragende Rolle als langfristigen Ersatz für Dani Carvajal zu. Zudem soll Atlético Madrid, das Gerüchten zufolge auch im vergangenen Sommer am Verteidiger dran war, Pavard weiterhin beobachten.

Auch der FC Chelsea wird wieder als Interessent genannt, allerdings streben die Londoner aufgrund der Verletzung von Reeca James einen Wintertransfer an. Pavard könnte beim Premier-League-Klub auf längere Sicht den 33-jährigen Kapitän César Azpilicueta ablösen. Die Bayern würden sich jedoch gegen einen Wintertransfer sperren, in der aktuellen Saison plant Nagelsmann offensichtlich mit dem flexibel einsetzbaren Abwehrmann. (ajr)

Rubriklistenbild: © Frank Hoermann/imago

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