Sutil-Fall wohl endlich erledigt

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Adrian Sutil wird wohl nicht mehr vor Gericht erscheinen müssen.

Köln - Der Prozess gegen Formel-1-Pilot Adrian Sutil wegen gefährlicher Körperverletzung kann offenbar endgültig zu den Akten gelegt werden.

Wie der derzeit vertragslose Rennfahrer und sein Manager Manfred Zimmermann mitteilten, wurde die Berufung gegen die 18-monatige Bewährungsstrafe sowie 200.000 Euro Geldbuße sowohl von Sutil als auch von der Staatsanwaltschaft München zurückgenommen. „Damit ist alles erledigt“, sagte Zimmermann dem SID.

Man habe sich nach einer positiven Aussprache zwischen Sutil und dem von ihm verletzten luxemburgischen Geschäftsmann Eric Lux zu diesem Schritt entschieden, hieß es in einem Statement: „Beide Seiten wollten sich einen erneuten Gerichtstermin ersparen und das Thema beenden. Eric Lux und Adrian haben sich die Hand gereicht und damit ist der unglückliche Vorfall für beide Seiten erledigt und Vergangenheit. Auch von Seiten der FIA wird es keine Restriktionen geben, die ein Comeback von Adrian verhindern.“

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Sutil zeigte sich „erleichtert, dass das Thema damit für mich erledigt ist, ich mich mit Eric Lux aussprechen konnte und nicht noch einmal vor ein Gericht muss. Damit schließe ich das Thema ab und schaue nach vorne.“ Ziel des 29-Jährigen, der bisher 90 Formel-1-Rennen absolvierte, sei eine baldige Rückkehr in die Königsklasse. „Jetzt möchte ich so schnell wie möglich wieder das machen, was ich am besten kann. Rennen in der Formel 1 fahren“, sagte Sutil. „Ab sofort wollen wir uns auf das Sportliche konzentrieren und alles unternehmen, dass Adrian so schnell wie möglich wieder seinen Platz in der F1 bekommt“, ergänzte Zimmermann.

Sutil war verurteilt worden, weil er im April 2011 in einer Diskothek in Shanghai den luxemburgischen Geschäftsmann Eric Lux, Teilhaber des damaligen Renault- und heutigen Lotus-Teams, mit einem Glas am Hals verletzt hatte.

sid

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