Locker in die zweite Runde

Die Top 5 sind das Ziel: Moritz Geisreiter. foto: dpa
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Die Top 5 sind das Ziel: Moritz Geisreiter. foto: dpa

Die Jacke von der Eröffnungsfeier in Sotschi hängt bei Moritz Geisreiter noch immer zuhause hinter der Tür.

„Ein tolles Erinnerungsstück“ für den Inzeller, nicht nur wegen des schrillen Designs. 26 war er bei seiner olympischen Premiere, vier Jahre später tritt er als gereifter, etablierter Athlet die Reise nach Südkorea an, dem die Erfahrungen aus Russland zugute kommen werden. „Am Anfang“ sei er damals „total beeindruckt“ gewesen von den Dimensionen. „Aber im Nachhinein habe ich gedacht: Ein bisschen lockerer hätte ich schon sein können.“ In Pyeongchang will er es besser machen. Die Vorzeichen sind vielversprechend. In der Weltcup-Gesamtwertung über die langen Strecken (5000 und 10 000 m) liegt Geisreiter auf Platz sechs, der Blick auf die vorderen Ränge ist nicht verwegen. Für eine Medaille über 5000 m („absolutes Traumziel“) müsste schon sehr viel passieren, doch eine Top 5-Platzierung strebt er ernsthaft an: „Dann wäre ich richtig stolz.“  mb

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