„Lasst uns für Michael beten!“

Viele Prominente nehmen großen Anteil am Schicksal des schwer verletzten Formel-1-Rekordweltmeisters München – Die Prominenz, nicht nur aus der Sportwelt, nimmt Anteil am Schicksal von Formel-1-Idol Michael Schumacher.

Ein Überblick über die Reaktionen:

Sebastian Vettel (Formel-1-Weltmeister): „Ich bin schockiert und hoffe, dass es ihm so schnell wie möglich wieder besser geht. Michael war wie ein Vater für mich in der Formel 1. Er war in jeder Station meiner Karriere bei mir – und wird es sein. Michael, das ist der wichtigste Grand Prix Deines Lebens, und Du wirst ihn gewinnen.“

Willi Weber (über 20 Jahre lang Manager von Schumacher): „Michael ist ein Kämpfer, er wird das durchstehen. Wir können nur beten.“ Norbert Haug (langjähriger Mercedes-Motorsportchef): „Ich bin geschockt und bete für Michael und seine Familie. Wenn einer stark genug ist, von solchen Verletzungen zu genesen, dann Michael.“

Ferrari: „Ganz Ferrari ist Michael nahe. Wir erleben Stunden der Sorge und hoffen, dass es bald bessere Nachrichten geben wird.“

Steffi Graf (Tennis-Idol): „Unsere Sorgen und Gedanken sind bei Michael ,Schumi’ und denen, die ihm nahe stehen. Wir wünschen ihm eine schnelle Erholung und wissen, dass ihm seine Stärke durch diese schwierige Situation helfen wird.“

Boris Becker (dreimaliger Wimbledonsieger): „Lasst uns alle für Michael und eine schnelle Erholung beten!“

Dirk Nowitzki (Basketball-Superstar): „Meine Gedanken sind bei Schumi.“

Nico Rosberg (Formel-1-Pilot und früherer Teamkollege bei Mercedes): „Bin in Gedanken bei Michael, seiner Familie und Freunden. Wenn einer es schafft, dann Schumacher. Hoffentlich gibt es bald gute Nachrichten.“

Fernando Alonso (zweimaliger Formel-1-Weltmeister): „Ich hoffe, dass Michael bald gesund sein wird. Ich hoffe auf positive Nachrichten.“

Horst Seehofer (Bayerns Ministerpräsident): „Das ist bedrückend und erschütternd. Es ging mir heute den ganzen Tag nicht aus dem Kopf, wenn man sich vorstellt, wie sich von einer Sekunde auf die nächste das ganze Leben auf den Kopf stellen kann für eine Familie, für einen Menschen. Das besonders Tragische ist, dass er immer seinen gefährlichen Beruf absolviert hat und dann in der Freizeit einen besonders gravierenden Schaden erleidet. Es ist schon manchmal schwer zu begreifen, was so geschieht.“

Valentino Rossi (neunmaliger Motorrad-Weltmeister): „Ich bitte Dich, gib nicht auf!“ Felipe Massa (Formel-1-Pilot): „Ich bete für Dich, mein Bruder. Ich hoffe, Du erholst Dich schnell. Gott segne Dich, Michael.“

Jens Marquardt (BMW-Motorsportchef): „Ganz BMW Motorsport ist in Gedanken bei Michael und seiner Familie. Auf der Rennstrecke war Michael nahezu unschlagbar. Jetzt hoffen wir, dass er auch diesen Kampf gewinnt.“

Mario Theissen (ehemaliger BMW-Motorsportchef): „Die Nachricht von Michaels Unfall macht mich tief betroffen. Er ist einer der größten Sportler aller Zeiten. Ich kann nur hoffen, dass ihm sein großes Kämpferherz auch in diesen schweren Stunden hilft.“

Rubens Barrichello (früherer Teamkollege bei Ferrari): „Im Leben zählt, sich an schöne Momente und das Lachen zu erinnern. Ich bete für Dich.“

Giancarlo Fisichella (früherer Formel-1-Pilot, jetzt italienischer Reporter): „Ich kenne Dich, Michael, Du bist ein Großer. Das ist das schwierigste Rennen für Dich, doch ich bin sicher, dass Du wieder gewinnen wirst.“

Formel-1-Rennstall Sauber: „Unsere Gedanken sind bei Michael und seiner Familie. Wir wünschen ihnen Kraft in dieser schwierigen Zeit.“

Formel-1-Rennstall Marussia: „Das sind nicht die Neuigkeiten, auf die wir an diesem Morgen gehofft hatten. Wir beten alle weiter für Michael und seine Familie.“

Giorgio Pichi (Bürgermeister der Stadt Modena, von der Schumacher seit 2001 Ehrenbürger ist): „Die ganze Stadt hofft, dass unser Ehrenbürge diesen schweren Moment überwindet. Schumacher und Ferrari und mit ihnen auch die Stadt Modena haben alles in der Formel 1 gewonnen, was man gewinnen konnte. ,Schumi’ steht jetzt vor einer größeren Herausforderung.“

Alberto Tomba (Ski-Alpin-Idol): „Ich wünsche Michael das Beste, ich fühle mich ihm und seiner Familie nahe. Abseits der Pisten zu fahren, ist wunderbar, weil man sich mit der Natur verbunden fühlt und ein Gefühl der Freiheit hat. Es genügt aber nicht, gut Ski fahren zu können, man braucht Vorsicht und Erfahrung. Abseits der Pisten gibt es Gefahren, die man nicht sieht, weil alles vom Schnee bedeckt ist, wie Wurzeln, kleine Bäume und Steine. Das ist sehr gefährlich.“ dpa/sid

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