Gössners ständiger Kampf mit den Schmerzen

BIATHLON Garmisch-Partenkirchen – Miriam Gössner muss im Kampf um die Olympia-Qualifikation weiter mit starken Schmerzen zurechtkommen.

„Die gehen nicht weg“, sagte die Biathletin der „Süddeutschen Zeitung“: „Wenn sie schlimm sind, gehe ich zum Physio. Wenn sie so richtig schlimm sind, will ich nur meine Ruhe haben. Aber ich bin zuversichtlich, dass es besser wird.“ Die Garmisch-Partenkirchnerin hat mit Rückenproblemen in Folge eines Mountainbike-Unfalls im Frühjahr zu kämpfen.

Noch bleiben Gössner drei Weltcups, um die Olympia-Norm zu erfüllen. Eine genaue Prognose wagt sie aber nicht: „Es kann sein, dass ich mich ganz schnell qualifiziere, oder beim letzten Weltcup in Antholz, oder eben gar nicht. Alles ist offen, und das ist nicht so einfach.“ Probleme macht nach wie vor das Schießen. „Ich zweifle nicht an meiner Form. Es liegt wirklich nur am Schießen. Es tut halt weh beim Hinlegen. Dadurch, dass ich diesen Schmerz drin habe, liege ich falsch, und da kommt gleich mal ein Fehler“, sagte Gössner, die sich vier Rückenwirbel gebrochen hatte. Zuletzt laborierte sie auch noch an einer Erkältung. „Ich hoff’, dass es keine längere Pause wird“, meinte die 23-Jährige, die am Freitag im Sprint-Rennen beim Weltcup in Oberhof starten will.  sid

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