Fussball in Kürze

Messis ,Luftgespräch’. Argentiniens Nationalmannschaftskapitän Lionel Messi wehrt sich gegen die von der FIFA gegen ihn verhängte Vier-Spiele-Sperre.

In einer Stellungnahme des argentinischen Verbandes (AFA) versicherte der 29-Jährige, dass sich die Beleidigungen in der WM-Qualifikationspartie gegen Chile, für die er bestraft wurde, nicht gegen einen Linienrichter gerichtet hätten, vielmehr habe er „in die Luft gesprochen“. Das Ziel von Messi und AFA ist es, die Sperre des Superstars auf zwei Spiele zu reduzieren.

Später Treffer

Der Ex-Bremer Marko Arnautovic (27) kann sich nachträglich über ein Tor im Länderspiel Österreich gegen die Republik Moldau freuen. UEFA und FIFA machten ihn zum offiziellen Torschützen des 1:0 in der WM-Qualifikation, wie der österreichische Verband (ÖFB) gestern mitteilte. Ursprünglich war der Treffer beim 2:0-Sieg in Wien dem RB-Leipzig-Spieler Marcel Sabitzer angerechnet worden. Arnautovic, aktuell für Stoke City aktiv, hatte in der 75. Minute aufs Tor geschossen. Sabitzer berührte nach eigenen Angaben das runde Leder noch leicht mit der Schulter, ehe der Ball im Tor landete. Der Treffer wurde nun aber verspätet Arnautovic zugesprochen.

Herthas Stadion-Plan

Auf dem Berliner Olympia-Gelände oder als Alternative im brandenburgischen Ludwigsfelde will Hertha BSC bis 2025 das Projekt einer neuen Fußball-Arena verwirklichen. Dies erklärte Klubpräsident Werner Gegenbauer bei der Vorstellung der Standortstudie in Berlin. In acht Jahren, wenn der Mietvertrag für das Olympiastadion als derzeitige Spielstätte ausläuft, will Hertha in der neuen, zu 100 Prozent privat finanzierten Fußballarena mit 55 000 Plätzen spielen. Klarer Favorit auch der Hertha-Fans ist der Olympia-Park zwischen Hockey-Stadion und Hanns-Braun-Straße. Entscheidend für die Bau-Verwirklichung in Berlin wäre eine Einigung mit dem Land Berlin als Eigentümer des Olympia-Parks. Berlins Sportsenator Andreas Geisel brachte gestern allerdings auch einen Umbau des Olympiastadions als Alternative ins Spiel.

RB: Keita gut erholt

Trainer Ralph Hasenhüttl vom Aufsteiger RB Leipzig geht nach der Länderspielpause zuversichtlich in die entscheidende Phase der Bundesliga. „Die Pause hat uns gutgetan, um mal ein paar grundsätzliche Dinge aufzuarbeiten“, sagte der Coach des zuletzt kriselnden Tabellenzweiten vor dem Duell mit Liga-Schlusslicht Darmstadt 98 am Samstag. Einsatzbereit meldete sich Naby Keita (22), der nach dem 0:1 gegen Wolfsburg einen Kreislaufkollaps erlitten hatte. „Ich habe mich komplett erholt“, erklärte der Mittelfeldspieler. Auch Yussuf Poulsen, zuletzt wegen eines Muskelbündelrisses außer Gefecht, steht wieder zur Verfügung. Für den verletzten Offensivmann Timo Werner (Muskelfaserriss) kommt die Partie gegen 98 hingegen wohl noch zu früh.

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