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BVB holt Dahoud – Vertrag bis 2022. Borussia Dortmund hat das nächste europaweit umworbene Top-Talent für sein Mittelfeld an Land gezogen: U21-Nationalspieler Mahmoud Dahoud (Foto) wird im Sommer vom Bundesliga-Rivalen Borussia Mönchengladbach zum BVB wechseln und einen Vertrag bis 2022 erhalten.

Beide Vereine bestätigten den millionenschweren Transfer am Donnerstag. Die Ablöse für den 21-Jährigen soll auf zehn Millionen Euro festgeschrieben gewesen sein. Dahoud spielt seit 2010 für Mönchengladbach. In der laufenden Saison kam der Deutsch-Syrer in 19 Bundesligaspielen zum Einsatz. Seine Hinrunde war nach einem steilen Aufstieg allerdings schwach. Der BVB hat im offensiven Mittelfeld ein Überangebot hochtalentierter Profis wie Christian Pulisic, Ousmane Dembélé oder Emre Mor, die allerdings ihre Stärken auf den Außenpositionen haben. Dahoud kann im zentralen Mittelfeld auf allen Positionen spielen, er dürfte mit Julian Weigl, Raphael Guerreiro oder Gonzalo Castro konkurrieren. Gladbachs Sportdirektor Max Eberl gab derweil bekannt, dass neben Dahoud auch Andreas Christensen den Verein im Sommer verlassen wird – der Abwehrspieler kehrt wie erwartet nach zweijähriger Ausleihe zum FC Chelsea zurück.

Wagner: „Bin nach wie vor der Beste“

Die nicht erfolgte Nominierung für die beiden zurückliegenden Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft hat dem Selbstvertrauen von Sandro Wagner offenbar keinen Abbruch getan. „Ich sehe mich noch immer als besten deutschen Stürmer. Das wird sich so schnell auch nicht ändern“, sagte der 29-jährige Angreifer des Bundesligisten 1899 Hoffenheim. Bundestrainer Joachim Löw hatte für die Spiele gegen England und Aserbaidschan den Leipziger Timo Werner nominiert – obwohl Wagner nach 14 Treffern in der Vorsaison in dieser Spielzeit schon wieder elfmal getroffen hat.

Werder weiter ohne Gnabry

Bundesligist Werder Bremen muss noch für mindestens zwei Partien auf Nationalspieler Serge Gnabry verzichten. Der 21 Jahre alte Offensivspieler laboriert weiter an muskulären Problemen im Oberschenkel und fehlt damit den Hanseaten in am Samstag beim SC Freiburg und am Dienstag im Spiel gegen Schalke. „Wir möchten kein Risiko eingehen“, sagte Werder-Trainer Alexander Nouri. Gnabry ist mit zehn Treffern der beste Torschütze beim Bundesliga-13., er verpasste wegen der Verletzung bereits die Spiele in Leverkusen (1:1) und gegen Leipzig (3:0). Wieder zur Verfügung steht hingegen Angreifer Max Kruse, der 28-Jährige hat seine muskulären Probleme im Oberschenkel auskuriert.

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