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RAUBKOPIE II

Blutgruppe Weltmeister

Nach dem Finale vor vier Jahren wurde Bastian Schweinsteiger zu einem Helden der Antike hochstilisiert.

Wie er sich blutend den Argentiniern entgegenstellte, immer wieder fiel, sich immer wieder aufrichtete – so sicherte er sich einen Platz in der Historie. Er ist inzwischen zurückgetreten, kickt noch ein wenig for fun in den USA – seine Weltmeister-Kollegen spielten in Russland hingegen, als wären sie selbst aus der Antike.

Die Uhr hat sich weitergedreht, und Javier Mascherano, der im Endspiel von Rio zu den Besiegten zählte, legte im Kampf ums Achtelfinale gegen Nigeria eine Kopie seines Bezwingers von 2014 nach. Auch der Abräumer der Südamerikaner gab nicht auf, er blutete, aber er kämpfte.

Mascherano quält ein Final-Trauma: Zwar gewann er zwei Mal Olympisches Gold (2004 und 2008), verlor aber auch fünf Endspiele mit seiner Nationalelf: Bei den Copa Americas 2004, 2007, 2015 und 2016 sowie eben das Finale der WM 2014 gegen die Deutschen. Keine Frage: Den Mann drängt es, zu zeigen, dass er doch auch die Blutgruppe Weltmeister hat.  awe

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