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FC Bayern gegen Chelsea: Werbung für den Fußball

Es gehört zum guten Ton, einem Menschen bei einem Neuanfang 100 Tage zu gewähren, ehe man das erste Mal mit seiner Arbeit in Klausur geht. Pep Guardiola hat nun gerade mal zwei Monate Amtszeit beim FC Bayern hinter sich, doch der Super-Cup gegen den FC Chelsea stellt die erste Zäsur dar.

Fazit: Es ist noch nicht alles am Optimum. Aber es sieht gut aus.

Nach gut 60 Tagen Schaffenszeit ist bereits zu erahnen, was der Katalane mit den Münchnern plant. Er ist keineswegs mit einem kleinen Ziel angetreten. Sein Projekt sieht vor, beim Triple-Sieger eine Epoche einzuleiten. Mit einem unverwechselbaren Stil und vielen Erfolgen. Eine Handschrift lässt sich erkennen. Und einen ersten Erfolg hat er nun auch.

Das Spiel gegen Chelsea war eine Werbung für den Fußball. Einfach sehr schön anzuschauen. Anlass zu Kritik gibt es, da Guardiola den Stafetten in der Offensive ein paar Aspekte der Abwehrarbeit opfert. Chelsea wusste die Lücken in der Münchner Deckung gut auszunutzen. Gegen starke Gegner, die sich schnell und passgenau aus ihrer Abwehr befreien können, droht Guardiolas Bayern immer Gefahr. Doch solange sich letztlich die Durchschlagskraft im Angriff durchsetzt, kann man diesem Stil viel abgewinnen. Auch wenn er seine Tücken hat.

Generell schaut die Fußball-Welt bisher noch immer auf den FC Barcelona, wenn es um die Frage geht, wer das schönste Spiel zelebriert. Doch die Bayern holen auf. Letzte Saison demontierten sie die Katalanen im Halbfinale der Champions League mit insgesamt 7:0, nun haben sie dem Triple noch den Super-Cup hinzugefügt. Mehr geht momentan nicht.

Die Titel sprechen für sich, und der Stil ist titelwürdig. Eine beachtliche Zäsur nach gut 60 Tagen. Mal sehen, wo man am Ende von drei Jahren (1095 Tagen) Vertrag mit Guardiola steht. andreas werner

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