12. AUFLAGE DER TOUR DE SKI: VORJAHRESSIEGER USTJUGOW FAVORIT – FRAUEN: GEHEIMTIPP STADLOBER

171 Athleten, 23 Nationen

Lenzerheide – Für die Langläufer beginnt an diesen Samstag in Lenzerheide die zwölfte Ausgabe der Tour de Ski.

Einige Zahlen und Fakten zur Tour:

TEILNEHMER: 171 Sportlerinnen und Sportler aus 23 Nationen nehmen die Tour in Angriff. Insgesamt 218 Trainer, Physiotherapeuten, Ärzte, Skitechniker und Betreuer bilden den Tour-Tross.

TOUR-GASTGEBER: Die Tour de Ski gastiert zum dritten Mal nach 2013 und 2015 im schweizerischen Lenzerheide. In zwölf Jahren Tour de Ski haben zehn Orte Etappen veranstaltet. Italien mit Asiago, Toblach, Val di Fiemme und Alpe Cermis hat vier Etappenorte vorzuweisen, Deutschland mit München, Oberhof und Oberstdorf drei. Zudem war Tschechien mit Nove Mesto und Prag und die Schweiz neben Lenzerheide mit Val Müstair an der Tour beteiligt. Val di Fiemme und Alpe Cermis sind seit der ersten Auflage Etappenorte.

TOUR-KILOMETER: Während die Frauen auf den sieben Tagesabschnitten mindestens 51,6 Wettkampf-Kilometer absolvieren, stehen die Männer 71,6 Kilometer auf Skiern. Es können auch mehr sein, je nachdem, wie weit die Athleten bei den Sprintwettbewerben vordringen. Maximal müssen die Frauen 59,4 Kilometer, die Männer 79,4 Kilometer laufen.

ZUSCHAUER: Das Zuschauerinteresse hat sich in den vergangenen Jahren bei rund 43 000 eingependelt. In diesem Jahr werden in Lenzerheide und in Oberstdorf die meisten Fans erwartet.

GEPÄCK: Insgesamt werden 35 000 Kilogramm Gepäck transportiert. Dabei ist das technische Equipment noch nicht eingerechnet. So gehören rund 6400 Paar Ski - pro Athlet etwa 20 Paar Klassik-Ski und 15 Paar Skating-Ski - ebenso dazu wie über eine Tonne Skiwachs, was einem Wert von über 100 000 Euro entspricht. Erstmals werden neun Nationen-Trucks an den Wettkampfstätten stehen. Neu dazugekommen ist der der USA. Den größten Truck hat mittlerweile Finnland.

FAVORITEN: Da Norwegens Superstar Johannes Kläbo nach seinen bislang sieben Saisonsiegen die Tour auslässt, könnte Vorjahressieger Sergej Ustjugow wieder der Tour-Dominator werden. Der Russe hatte in der vergangenen Saison fünf der sieben Etappen gewonnen (Rekord). Bei den Damen ist eine Antwort auf die Frage nach Favoritinnen schwieriger, denn angesichts der Olympia-Vorbereitung ist offen, wer von den Stars bis zur Alpe Cermis im Wettbewerb bleiben wird. Grundsätzlich sind die Norwegerinnen um Vorjahressiegerin Heidi Weng und Ingvild Flugstad Östberg oder eine Läuferin aus dem starken finnischen Team für den Gesamtsieg gut. Als Geheimfavoritin wird die Österreicherin Theresa Stadlober gehandelt.  dpa/sid

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