CAT UND OVB-HEIMATZEITUNGEN VERLOSEN ALMAUSFLUG FÜR DREI FAMILIEN

WWW: Wir wandern wieder!

Josefine Lechner begleitet Bergwanderer, die auf den sogenannten Milliwegen bei Frasdorf unterwegs sind. Cat
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Josefine Lechner begleitet Bergwanderer, die auf den sogenannten Milliwegen bei Frasdorf unterwegs sind. Cat

Familien die traditionelle Almwirtschaft näherzubringen, hat sich der Tourismusverband Chiemsee-Alpenland (CAT) auf die Fahnen geschrieben. Aus diesem Grund bringt er die Broschüre „Auf der Alm dahoam“ auf den Markt, die der CAT als Alm-ABC versteht.

Rosenheim – Zwei wichtige Säulen hat der CAT bei seiner jüngsten Initiative im Blick: Information und bei Familien die Lust am Wandern zu wecken. Wer sich die Broschüre zu Gemüte führt, der erfährt viel Wissenswertes über die Almwirtschaft. Historisches ebenso wie Details über die „hochwertige Almapotheke“ für Mensch und Vieh, über die die Senner fast auf jeder Alm verfügen. Es versteht sich fast von selbst, dass die Basis für die Vielzahl der Heilmittel, die sich in einer solchen Apotheke befinden, vor allem die wertvollen Heilpflanzen und Kräuter darstellen, die sich auf einer Almwiese finden.

Der Informationsvielfalt in der Broschüre scheinen beinahe keine Grenzen gesetzt. So erfährt der Leser auch Wissenswertes über die „Riarmilli“ (Buttermilch) oder über die ökonomische und ökologische Bedeutung der Almwirtschaft. Oberaudorfs Bürgermeister Hubert Wildgruber wirbt dafür, für den ersten Besuch und das „intensive Eintauchen in die Bergwelt“ auf die Dienste eines Berg(wander)führers zurückzugreifen; Kreisbäuerin Kathi Kern – selbst begeisterte Almerin – berichtet über den Alltag mit ihren rund 80 Tieren, die ihr während des Almsommers anvertraut sind.

Basisinformation, Bemerkenswertes am Rande und Appelle – auch das findet sich in dem Heft. Wer es bisher nicht wusste, der erfährt es jetzt: 80 bis 120 Liter Wasser pro Tag benötigt beispielsweise ein Rind. Erinnert wird auch an den alten Brauch, dass sich die Sennerinnen und Senner benachbarter Almen einmal in der Woche trafen, um gemeinsam den Rosenkranz zu beten. „In den Bergen heißt es Rücksicht nehmen auf Tiere, Pflanzen und schwächere Wanderer“, findet sich einer der Appelle, die dem CAT wichtig sind. Dies gilt ebenso für den Hinweis, bei einer Almwanderung immer ausreichend Getränke im Rucksack zu haben. Eigentlich Selbstverständlichkeiten, an die der CAT dennoch erinnert. „Viele Wanderer sind nicht ausreichend informiert und gerüstet für eine Bergtour. Hier wollen wir mit unserer Broschüre ansetzen“, sagt CAT-Geschäftsführerin Christina Pfaffinger. Und natürlich will der Verband mit dem Heft nicht nur bei Touristen und Tagesgästen, sondern auch bei den heimischen Familien das Bewusstsein für das Berggehen wecken. Ergänzend zum Alm-ABC ist beim CAT auch ein kostenloser Wanderbegleiter erhältlich, der 54 Tourenvorschläge aufweist. „Das ist genau der richtige Ratgeber für einen Wanderausflug“, sagt Pfaffinger.

„WWW: Wir wandern wieder!“ Unter diesem Motto will der Tourismusverband in diesem Sommer kräftig die Werbetrommel für das Bergwandern rühren. Gemeinsam mit den OVB-Heimatzeitungen verlost der CAT einen Wandertag für drei Familien, der am Samstag, 23. Juni, angeboten wird. Teilnehmen können Eltern und ihre nicht volljährigen Kinder. Sollte am 23. Juni schlechtes Wetter herrschen, wird die Wanderung auf Samstag, 30. Juni, verschoben.

Die Gewinner dürfen mit einer Gruppe zu einer Alm wandern, die von einer ausgebildeten Almführerin begleitet wird. Der CAT spendiert die Brotzeit und pro Familie einen Rucksack sowie zwei Wanderstöcke. Die OVB-Heimatzeitungen berichten anschließend über diesen Wandertag und stellen die Gewinnerfamilien vor.

Wer gewinnen will, muss sich gegebenenfalls vorab ein bisschen über die heimische Bergwelt informieren und drei Fragen richtig beantworten. Ein kleiner Tipp, der bei Bedarf die Recherche etwas erleichtert: Die richtigen Antworten haben alle Bezug zum Landkreis.

Das sind die Fragen:

 Wo befindet sich der höchstgelegene Berggasthof in der Region?

 Welcher ist der höchstgelegene Berggipfel in der Region?

 Wo steht das größte Gipfelkreuz Bayerns?

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