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10.000 JUNGFORELLEN EINGESETZT

Zwei Jahre nach dem Fischsterben zieht neues Leben am Schwarzmoosbach bei Eiselfing ein

Rund 10.000 Bachforellen-Jungtiere wurden wieder am Schwarzmoosbach zwischen Fuchsthal und Bachmehring eingesetzt.
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Rund 10.000 Bachforellen-Jungtiere wurden wieder am Schwarzmoosbach zwischen Fuchsthal und Bachmehring eingesetzt.

Rund 10.000 Bachforellen-Jungtiere wurden erneut am Schwarzmoosbach bei Eiselfing eingesetzt. So zieht wieder Leben ein, nachdem hier vor rund zwei Jahren Gülle für ein Fischsterben gesorgt hatte.

Eiselfing – Am Schwarzmoosbach in Eiselfing zieht neues Leben ein. Nachdem imSommer 2019 massive Gewässerverunreinigungenfür ein Fischsterben gesorgt hatten, hat die Gemeinde bereits imApril 2020 zusammen mit den örtlichen Fischereipächternund Grundanliegern umfangreicheMaßnahmen zur Wiederaufwertung des Gewässers eingeleitet – und 10.000 Bachforellen-Jungtiere eingesetzt.

1.000 tote Fische wegen Gülle

Diese Fischbesatz-Aktion wurde kürzlich wieder wiederholt. „Auf diese Weise konnte nach der Gewässerverunreinigung mit einem Massenfischsterben vor zwei Jahren erneut eine zusätzliche Aufwertung als Lebensraum stattfinden“, freut sich Bürgermeister Georg Reinthaler (Grüne). Damals verendeten rund 1.000 Fische, weil jemand Gülle in den Bach eingeleitet hatte – dies ergaben Labortests des Landesamtes für Umwelt. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft hatten „gegen unbekannt“ ermittelt.

Junge Bachforellen, die vergangenes Jahr eingesetzt wurden, tummeln sich im Schwarzmoosbach bei Eiselfing. Jetzt bekamen sie Gesellschaft: 10.000 wurden neu eingesetzt.

Nun wurden rund 10.000 Bachforellen an mehreren Stellen des Bachs zwischen Fuchsthal und Bachmehring eingesetzt.

„Ganz besonders gefreut hat uns dabei, dass Forellen aus dem Besatz im vergangenen Jahr zu sehen waren“, berichten die beiden Fischereipächter Matthias Stemmer und Jörg Wienhold. Die Arbeit trage also Früchte und das Leben kehre in den Bach zurück.

Weitere Aktionen für Verbesserungen

In Abstimmung mit der Gemeinde Eiselfing als Gewässereigentümerin werden nun mittelfristig noch durch leichte, naturverträgliche Eingriffe weitere Verbesserungen angestrebt. So sollen durch den Einbau von Steinen an geeigneten Stellen natürlichere Strömungsverläufe entstehen, die beispielsweise geschützte Laichflächen für die Fische ermöglichen.

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In Ergänzung zu den vorhandenen, unberührten Bachabschnitten können die Beteiligten somit zum langfristigen Erhalt dieses wichtigen Lebensraums beitragen. (re)

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